Medizinisches Hochleistungszentrum im mitteldeutschen Raum
Die Neueröffnung der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost im Jahr 1997 war eine Bereicherung nicht nur für das Bundesland Sachsen-Anhalt, sondern auch für Sachsen, Thüringen und den Harz. 452 Betten in neun Fachkliniken mit den Schwerpunkten Unfallchirurgie, Zentrum für Rückenmarkverletzte, Brandverletztenzentrum und die fachübergreifende Frührehabilitation setzten Zeichen. Mehr als 140 Ärzte und über 500 Mitarbeiter im Pflegebereich kümmern sich um die Patienten. Seit der Neueröffnung konnte die Bettenbelegung jedes Jahr gesteigert werden. Im Jahr 2005 waren sogar einzelne Kliniken bis zu 100 % ausgelastet.Modernes Traumazentrum im Osten
Im Polytrauma-Management nimmt das Bergmannstrost eine Spitzenstellung ein. Durch die Integration eines Mehrzeilen-Computertomograph in einem der Schockräume können diagnostische und lebensrettende therapeutische Maßnahmen gleichzeitig durchgeführt werden, wodurch wertvolle Zeit bis zur operativen Versorgung der Patienten gewonnen wird.Überregionales Brandverletztenzentrum
Das Brandverletztenzentrum im Südosten Deutschlands ist eines von nur dreien in den neuen Bundesländern. Es bietet alle Leistungen für die Behandlung von Schwerbrandverletzten an, die gesamte schnelle Primärversorgung einschließlich der Intensivmedizin und der Rekonstruktion von Brandverletzungen. Dazu gehören acht Betten mit Intensivüberwachung und modernster Technik. Nach der Erstbehandlung garantiert ein Kooperationsvertrag mit der Reha-Klinik in Bad Klosterlausnitz jedem Patienten das bestmögliche Konzept für eine weitere Versorgung und Rehabilitation. Ein Zeichen der Leistungsfähigkeit: Durchschnittlich nach bereits 17 Tagen Intensivbehandlung konnten die Patienten in die Reha entlassen werden. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2005 wurden 98 Verletzte in der Abteilung betreut, deren durchschnittlich verbrannte Oberfläche mit 22,6 % und der ABSI-Score mit 6,6 sehr hoch lagen. "Damit zählt das Bergmannstrost im Bezug auf den Schweregrad der Verbrennungen zu einer der drittgrößten Kliniken in Deutschland", berichtet Dr. Michael Steen, Direktor der Klinik für Plastische- und Handchirurgie und des Brandverletztenzentrums.Erste Anlaufstelle für BG-Patienten
Die Zahl berufsgenossenschaftlich versicherter Patienten konnte in 2005 im stationären und ambulanten Bereich weiter ausgebaut werden. Um das Leistungsangebot weiter auszubauen und zu modifizieren wurde im Jahr 2005 der Arbeitskreis Reha gegründet. Ein Ergebnis seiner Arbeit sind die interdisziplinär besetzten Sprechstunden, die eine fachkompetente weiterführende Behandlung von Patienten im Rahmen der berufsgenossenschaftlichen Versorgung ermöglichen. Auch wurde das bisherige stationäre Angebot der speziellen handtherapeutischen Rehabilitation durch ein medizinisch identisches ambulantes Angebot ersetzt. Tagsüber werden die Handverletzten im Krankenhaus therapiert und übernachten außerhalb der Klinik.Übersicht Kliniken / Fachbereiche / Zentren
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Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Merseburger Straße 16506112 Halle/Saale
Tel.: 0345 132-60
Fax: 0345 4441338
info@bergmannstrost.com
www.bergmannstrost.com
Dr. jur. Hubert Erhard
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat.
Gunther Hofmann