14.05.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Klinik Ludwigshafen
Stationäre Schmerztherapie an der BG Klinik Ludwigshafen eröffnet
Mit der Eröffnung einer stationären Schmerztherapie erweitert die BG Klinik Ludwigshafen ihr Leistungsangebot für Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine frühe Vorstellung der Patienten kann einer Chronifizierung der Schmerzen entgegenwirken.
Die BG Klinik Ludwigshafen hat im März 2012 mit einem Symposium offiziell die neue stationäre Schmerztherapie eröffnet, die bereits Anfang des Jahres ihren Betrieb aufgenommen hat. Damit stehen an der Klinik unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Kleinschmidt und Oberarzt Dr. Andreas Mayr sieben Betten für die stationäre Behandlung von Menschen mit chronifizierten Schmerzen nach Unfällen zur Verfügung. Das Angebot vervollständigt die bereits seit 2005 an der Klinik etablierten ambulanten und tagesklinischen schmerztherapeutischen Angebote für Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung.
„Die stationäre Schmerztherapie ist ein wichtiger Baustein in der Rehabilitation der gesetzlichen Unfallversicherung“, betont Prof. Dr. Paul Alfred Grützner, Ärztlicher Direktor der BG Klinik Ludwigshafen. Die Klinik hatte vor rund acht Jahren mit dem Aufbau einer komplexen Schmerztherapie begonnen. Im ambulanten Bereich bietet das Schmerzzentrum neben einer eintägigen interdisziplinären Schmerzdiagnostik auch die bisher einzige deutsche Tagesklinik zur Behandlung chronischer Schmerzen bei Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Behandlung erfolgt als multimodale Therapie in enger interdisziplinärer Kooperation mit allen Einrichtungen der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik.
Mit der Einrichtung von sieben Betten für die stationäre Schmerztherapie schafft die BG Klinik Ludwigshafen die Voraussetzungen für die intensive Betreuung von Patienten, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung nicht an einem ambulanten Programm teilnehmen können. Einen großen Einfluss auf den Verlauf der Heilung hat dabei auch eine möglichst frühzeitige Vorstellung der Patienten. Prof. Grützner: „Schmerzpatienten sollten möglichst früh im Schmerzzentrum vorgestellt werden, damit es gar nicht erst zu einer Chronifizierung der Schmerzen kommt.“ Denn wenn die frühen Warnsignale richtig gedeutet werden, kann ein Fortschreiten der Erkrankung zumeist verhindert werden.
Informationen zum Leistungsangebot des Schmerzzentrums und zu den Diagnose- und Therapiemöglichkeiten erhalten Sie direkt im Schmerzzentrum unter der Telefonnummer 0621 / 6810 – 2359 oder auf der Homepage der Klinik: www.bgu-ludwigshafen.de .
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24.04.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Neuer Chefarzt im Bergmannstrost
Prof. Dr. med. Robert Hierner ist neuer Direktor in der Klinik für Plastische- und Handchirurgie und des Brandverletztenzentrums in den Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost Halle. Der 47-jährige Facharzt für Plastische Chirurgie und Handchirurgie zählt zu den wenigen Spezialisten der Replantationschirurgie in Deutschland. „Mit Prof. Hierner konnten wir einen ausgewiesenen Experten gewinnen, dessen Fachexpertise die wichtige interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachrichtungen in unserem Haus ergänzt“, so Prof. Dr. Dr. Gunther O. Hofmann, Ärztlicher Direktor der BG Kliniken Bergmannstrost. Hierner folgt auf Privatdozent Dr. Michael Steen, der sich zum 30. April in den Ruhestand verabschiedet.
„Die Hände sind Ausdruck unseres Gehirns. Mit ihnen können wir handeln, fühlen und sogar reden“, so Hierner, der künftig die „vorbildliche Verbindung von Handchirurgie und Handrehabilitation“ im Bergmannstrost weiter entwickeln möchte. Des Weiteren ist ein Referenzzentrum für periphere Nerven und den Plexus brachialis sowie ein Referenzzentrum für Narbentherapie geplant. Der gebürtige Münchner wechselte vom Universitätsklinikum Essen. Im Dezember 2008 wurde er hier zum Universitätsprofessor für „Plastische Chirurgie“ ernannt und leitete die Plastische, Rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie am Zentrum für Rekonstruktive Chirurgie. Zuvor arbeitete er seit 1994 an der Medizinischen Hochschule in Hannover, bevor er 2002 einem Ruf an das belgische Universitätsklinikum in Leuven folgte. 1992 promovierte er an der Ludwig Maximilian Universität in München, wo er bis 1994 als wissenschaftlicher Assistent tätig war.
Auslandsaufenthalte führten Robert Hierner des Weiteren nach Frankreich, Großbritannien und in die Vereinigten Staaten von Amerika. Gastprofessuren nahm er an der Medizinischen Fakultät der Universität von Timisoara in Rumänien sowie der Medizinischen Fakultät der Universität Esperanza in Guatemala war. Darüber hinaus ist er Mitverfasser der als Standardwerke geltenden fünfbändigen Monografie „Plastische Chirurgie“ und der zweibändigen Monografie „Handchirurgie“.
Die Klinik für Plastische- und Handchirurgie mit dem Brandverletztenzentrum ist eine von insgesamt elf Fachkliniken am Bergmannstrost. Der Bereich der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie widmet sich der Behandlung von Form- und Funktionsstörungen als Folge von Brandverletzungen, Unfällen, Tumoren, Alterung oder angeborener Fehlbildungen. Die Handchirurgie versorgt speziell akute Verletzungen der Hand aller Schweregrade einschließlich der Replantation und Infektion.
Darüber hinaus ist das Brandverletztenzentrum mit seinen acht jeweils separat klimatisierten Intensivbetten das Versorgungszentrum für Schwerbrandverletzte im Südosten Deutschlands.
20.04.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Verabschiedung für Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau
Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, scheidet nach über zwanzigjähriger Tätigkeit aus den Diensten des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil und der Ruhr-Universität Bochum aus. Zu seinen Ehren fand heute ein Symposium mit anschließender akademischer Verabschiedung statt. Über 150 Mitarbeiter, Gäste, Freunde und Weggefährten waren bei der Veranstaltung im Institut für Pathologie am Bergmannsheil dabei.
Eine Vielzahl von internationalen Lectures, die George-H.-Monks-Gastprofessur an der Harvard Medical School, Boston und die John-Barwick-Gastprofessur an der Duke University, Durham ergänzten seine akademische Vita. Er stand primo loco für Lehrstühle in Leuven, Aachen und Berlin. Klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte von Prof. Steinau sind die posttraumatische und onkologische plastische Wiederherstellungschirurgie, infizierte Großwunden, Bestrahlungsschäden, die Versorgung von Schwerbrandverletzten, die rekonstruktive Mikrochirurgie und das postoperative Komplikationenmanagement. Mit dem 30.06.2012 scheidet Prof. Steinau aus den Diensten des Klinikums aus.
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20.04.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Erfolgreicher Start des Forschungsprojekts "Rettungskette Offshore Wind"
Berufsgenossenschaften fördern Projekt zur Erarbeitung eines Rettungskettenkonzepts für Unfallverletzte in Offshore-Windparks
Am 19. April 2012 wurde im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg (BUKH) der offizielle Kick-Off für das Forschungsprojekt "Rettungskette Offshore Wind" gegeben. Das auf drei Jahre angelegte Projekt zur Erarbeitung eines Rettungskettenkonzepts für Unfallverletzte in Offshore-Windenergieanlagen wird durch die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) gefördert.
Das Projekt wird unter der Leitung des Ärztlichen Direktors des BUKH, Prof. Dr. med. Christian Jürgens, durchgeführt. "Bisher sind Notfallpläne für komplexe Rettungssituationen vorhanden, die keine einheitliche Rettungskette vorgeben", erklärt Jürgens. Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Rettungslogistik, -technik und -medizin ein innovatives Rettungskettenkonzept für Unfallverletzte in Offshore-Windparks zu erarbeiten. "Dafür möchten wir unter den Gesichtspunkten der Finanzierbarkeit, der Wirtschaftlichkeit, der Realisierbarkeit sowie der Sicherheit des Systems Ideen entwickeln und Empfehlungen aussprechen."
Dr. Klaus Schäfer, stellvertretender Präventionsleiter der BGHW, sagte anlässlich der Veranstaltung, dass die neuen Arbeitsbedingungen im Offshore-Bereich neben technischen Anpassungen auch eine angepasste Strategie des Arbeitsschutzes inklusive der notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderten: "Wir erwarten, dass das Forschungsprojekt dazu beiträgt, das Arbeitsschutzniveau für derartige Arbeitsplätze zu verbessern." Damit komme die BGHW der Kernaufgabe der Präventionsarbeit der Unfallversicherungsträger nach: Mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und damit für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen.
So gilt es Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und zur Minimierung von Verletzungsfolgen zu ergreifen und diese in einem gemeinsamen Projekt zusammen zu tragen, erläutert Dr. Nils Weinrich, stellvertretender Projektleiter und Diplomphysiker. Über das jetzt schon große Interesse zu Beginn der Forschungsarbeit zeigten sich die Projektleiter äußerst zufrieden.
Prof. Dr. Klaus Seide, Unfallchirurg und Leiter des Bereiches Wissenschaft und Forschung am BUKH, machte deutlich, welcher Stellenwert dabei dem BG Unfallkrankenhaus zukommt und welche Kompetenz das Haus zur Versorgung von Unfallverletzten bietet.
Die Wichtigkeit eines interdisziplinären Teams machte Michael Ziethen, Regionalleiter Nord der BGHW, deutlich. Besonders der Austausch zwischen Ingenieuren und Medizinern sei ein entscheidender Faktor für die Erarbeitung einer komplexen Rettungskette. "Nicht nur die Arbeiter auf den Windrädern müssen dabei in Betracht gezogen werden", so Dr. med. Karl-Peter Faesecke, Facharzt für Arbeitsmedizin, "ohne Taucher geht nichts". Denn durch die Verankerung im Boden der Nord- und Ostsee, sind die Konstrukteure beim Aufbau und der Wartung von Offshore Windanlagen auch auf den Einsatz von Tauchern angewiesen.
Die weiteren Vorträge des Tages stellten klar heraus, welche momentanen Maßnahmen bereits ergriffen werden und wo es langfristig zu Engpässen und Problemen kommen könnte. Diese gilt es nun zu analysieren und in die weitere Forschungsarbeit einfließen zu lassen. So referierte Sören Makel vom Havariekommando Cuxhaven über die Problematiken der Bergung auf offener See. Auch Dr. med. Markus Stuhr, Mitglied der Spezial-Einsatzgruppe "Schiffsicherung" der Feuerwehr Hamburg und Facharzt für Anästhesie, Intensiv- und Rettungsmedizin am BUKH, gab Praxisbeispiele der aktuellen Situation bei Rettung aus Hochseegebieten. Wie wichtig die körperliche Tauglichkeit bei Offshore- Arbeitern ist, präsentierte der Arbeitsmediziner Dr. med. Ulrich Rogall. Die medizinischen Check-Ups vor einem Arbeitseinsatz sind umfangreich, aber sinnvoll, da für die harte körperliche Arbeit auf See gewisse Attribute unbedingt erfüllt werden müssen. Speziell ausgerichtete Sicherheits- und Notfalltrainingskonzepte bietet das "Institut für nachhaltige Aktivitäten auf See" (INASEA) an. Beate Lange zeigte hier anschaulich, wie Rettungsmittel richtig eingesetzt werden und wie die INASEA solche Maßnahmen in speziellen Trainings vermittelt.
Auch Udo Helge Fox, Leiter des Rettungsdienstes und Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sieht eine klare Konsequenz aus der weiteren Entwicklung, ein gemeinsames Notfallkonzept schnell und gemeinsam umzusetzen. So stellte er die aktuelle Planung zur Einrichtung einer zentralen Notfallleitstelle für Offshore-Windparks vor und betonte dabei die Zusammenarbeit in engem Schulterschluss mit dem Havariekommando.
Hintergründe zum Forschungsprojekt "Rettungskette Offshore Wind"
Das im September 2010 vorgestellte Energiekonzept der Bundesregierung sieht einen forcierten Ausbau der Offshore-Windenergie in den kommenden Jahren vor. Insbesondere muss von einem deutlichen Anstieg der Arbeitsplätze auf hoher See in den Windparks in den nächsten Jahren ausgegangen werden und so gilt es, Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen in den Offshore-Windparks stetig an diese Entwicklung anzupassen.
Ziel des Forschungsprojekts ist es, auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Rettungslogistik, -technik und -medizin ein bestmögliches Rettungskettenkonzept für Unfallverletzte in Offshore-Windparks zu erarbeiten, um hieraus Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung der Rettungskette abzuleiten. Aus Sicht der gesetzlichen Unfallversicherung muss diese Gestaltung eine Erstversorgung Verletzter unter den besonderen Verhältnissen der im Windpark vorhandenen Gegebenheiten berücksichtigen. So ist die Zugänglichkeit der Anlagen maßgeblich von den Wetter- und Seegangsbedingungen abhängig. Im Rahmen des Forschungsprojekts müssen auch die erschwerten Bedingungen des Rettungstransports von einer Windenergieanlage über See zum Unfallkrankenhaus betrachtet werden.
Das Kick-Off-Meeting markiert den offiziellen Beginn der Forschungsarbeiten des Projektteams, dem neben Notfall-, Rettungs- und Unfallmedizinern auch Biomechaniker, Meereswissenschaftler, Physiker, Ingenieure, Juristen und Vertreter der Berufsgenossenschaften angehören. Beabsichtigt ist die Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen, Verbänden und Fachleuten im Sinne einer förderlichen maritimen Sicherheitspartnerschaft für Offshore-Windparks. Auch weitere Berufsgenossenschaften beteiligen sich langfristig an diesem Projekt.
Rückfragen zum Forschungsprojekt:
Prof. Dr. med. Christian Jürgens
Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie
Projektleiter „Rettungskette Offshore Wind“
Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Tel.: 040 / 7306 2701
E-Mail: c.juergens@buk-hamburg.de
Dr. rer. nat. Nils Weinrich
Stellv. Projektleiter „Rettungskette Offshore Wind“
Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Labor für Biomechanik
Tel.: 040 / 7306 1617
E-Mail: n.weinrich@buk-hamburg.de
Pressekontakt für Rückfragen:
Ulla Vaasen
Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040 / 7306 1647
E-Mail: u.vaasen@buk-hamburg.de
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Web: www.buk-hamburg.de
18.04.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Clemens Maurer ist neuer Geschäftsführer des Bergmannsheil
Clemens Maurer ist neuer Geschäftsführer des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil. Der 50-jährige Krankenhausmanager trat zum 1. April 2012 seine neue Aufgabe an. Zuvor war Maurer in verantwortlicher Position für verschiedene Kliniken tätig, so zuletzt als Hauptgeschäftsführer des Katholischen Klinikums Duisburg. Heute fand die offizielle Begrüßung von Clemens Maurer durch den Aufsichtsrat des Bergmannsheil statt; rund 200 Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste waren bei seinem Empfang dabei.
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11.04.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr spricht im Bergmannsheil
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05.04.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Wissenschaftspreis für Plastischen Chirurgen des Bergmannsheil
Weitere Informationen:
Heisenberg-Professor für Molekulare Onkologie und Wundheilung
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und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum
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26.03.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Erster Physiotherapeut mit Doktortitel an der BG Klinik Tübingen
Mit Dr. sc. Hum. Joachim Merk ist erstmals ein promovierter Physiotherapeut und Diplom-Sporttherapeut an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klink Tübingen) tätig. Diese außergewöhnliche berufliche Entwicklung begann bereits wenige Tage nach seiner Einstellung im Jahre 1998, nahm über stetige Begeisterung an der klinischen Forschung seinen Lauf und führte letztendlich mit viel Einsatz, aber auch viel zusätzlicher Belastung zum Doktortitel.
Dr. Joachim Merk, seit Januar 1998 als Physiotherapeut an der BG Klinik Tübingen beschäftigt, hat am 22.01.2011 erfolgreich promoviert. Er arbeitet als Dozent an der PT-Akademie, Staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie an der BG Klinik Tübingen und ist zudem in der medizinischen Trainingstherapie bzw. interdisziplinären Schmerztherapie der Abteilung Physiotherapie tätig.
Wissenschaftliche Anfänge
„Ich erinnere mich noch an ein Gespräch, das ich mit dem damaligen Ärztlichen Direktor Prof. Kuno Weise kurz nach meiner Einstellung Anfang 1998 geführt habe. Bereits damals habe ich ihm erzählt, dass ich gerne wissenschaftlich Arbeiten möchte. Er hatte ein sehr offenes Ohr für mein Interesse und mich in meinem Vorhaben bestärkt“, äußert sich Dr. Merk. Und wenn er die Anfänge seiner wissenschaftlichen Motivation rückblickend betrachtet, gibt er ehrlich zu: „Zum damaligen Zeitpunkt habe ich allerdings nicht daran gedacht, dass daraus eine Promotion werden könnte.“
Idee eines Studienprojektes
Im Jahr 2006 wurde Merk von seiner Tätigkeit als Physiotherapeut teilweise freigestellt, um wissenschaftliche Dokumentationen zu begleiten. „In dieser Zeit entstand aus dem Team der interdisziplinären Schmerztherapie die Idee eines konkreten Studienprojekts.“ Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes reichte Merk schließlich im März 2008 als Promotionsthema ein. „Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes war sehr aufwendig und musste Kriterien einer wissenschaftlichen Arbeit erfüllen. Der Weg zur Doktorarbeit war also nicht mehr weit.“
Das Promotionsverfahren
Merk musste zunächst eine Prüfung vor einer Kommission von vier Professoren bestehen, um zum Promotionsverfahren zugelassen zu werden. Die abschließende mündliche Prüfung erstreckte sich über die Themenblöcke Unfallchirurgie, Sportwissenschaften und Sportmedizin. Das Gesamtprojekt nahm insgesamt vier Jahre in Anspruch, was auch sein Privatleben stark beeinflusste. „Allein die Prüfungsvorbereitungen nahmen über etwa ein halbes Jahr etliche Abende, Wochenenden und Urlaubstage in Anspruch. Das hat meine Familie zum Glück sehr gut mitgetragen.“
Reaktionen auf den Doktortitel
„Für manche meiner Kollegen war anfänglich der neue Titel auf meinem Namensschild ungewohnt. Meine direkten Kollegen wussten natürlich von meinem Vorhaben und haben mich darin unterstützt und sich letztendlich auch sehr über den Abschluss gefreut", erzählt Dr. Merk. „Doch in der BG-Ambulanz wurde ich einmal von einer Kollegin aus der Pflege als Arzt angesprochen – von Patienten in den Klinikfluren schon häufiger.“
Nutzen für Patienten
Dass von klinischen Forschungsprojekten in erster Linie Patienten profitieren, steht für Dr. Merk außer Frage. „Meines Erachtens tragen erfolgreiche klinische Forschungsprojekte dazu bei, die eigenen Behandlungskonzepte weiter zu entwickeln bzw. zu optimieren und letztendlich den Heilungsprozess von Patienten zu beschleunigen. Ich habe Interesse, weiterhin an Forschungsprojekten seitens der Physio- und Sporttherapie mitzuarbeiten. Erste konkrete Gespräche über zukünftige Forschungsprojekte wurden bereits geführt.“
Zusammenfassung der Doktorarbeit
Thema: Evaluation der Effekte eines 3-4-wöchigen stationären Rehabilitationsprogramms auf die Schmerzen, verschiedene physische Leistungsfaktoren sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patienten mit sprunggelenksnahen Frakturen mit verzögertem Heilungsverlauf.
In der Studie wurden die Effekte einer 3-4-wöchigen stationären Rehabilitationsbehandlung bei 76 Patienten mit arbeitsunfallbedingten sprunggelenksnahen Frakturen mit verzögertem Heilungsverlauf untersucht. Neben einem standardisierten Behandlungsprogramm in der Gruppe 1 erfolgte in der Gruppe 2 ein zusätzliches Ausdauertraining auf dem Fahrradergometer und in der Gruppe 3 ein Ganzkörpervibrationstraining mit einem Galileo Fitness-Gerät. Zu Beginn und am Ende der stationären Rehabilitationsbehandlung sowie 4 Wochen und 6 Monate danach wurden Funktionsmessungen hinsichtlich Beweglichkeit und Schmerzen durchgeführt sowie psychosoziale Faktoren und die Lebensqualität erfragt.
Die Funktions- und Schmerzvariablen haben sich bei allen Patienten signifikant verbessert, was zeigt, dass das stationäre Heilverfahren an der BG Klinik Tübingen sehr erfolgreich war. Klinisch relevante Verbesserungen zeigten sich in beiden Experimentalgruppen im Vergleich zur Standardgruppe. Das Ausdauertraining auf dem Fahrradergometer führte bei Patienten, die vorwiegend körperlich aktiven beruflichen Tätigkeiten nachgehen zu einer um knapp 20 Tage schnelleren beruflichen Reintegration als in der Standardgruppe. Bei einem sich andeutenden verzögerten Heilungsverlauf mit geringem Therapiefortschritt unter ambulanten Bedingungen können durch rechtzeitige Einleitung einer stationären Heilbehandlung (BGSW) hohe Folgekosten durch lange Zeiten der Arbeitsunfähigkeit vermieden werden.
Die Arbeit wurde im Südwestdeutschen Verlag für Hochschulschriften als Buch publiziert.
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22.03.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Geschäftsführer Hans-Werner Kick verabschiedet
Mit einer großen Veranstaltung wurde heute der langjährige Geschäftsführer des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil, Hans-Werner Kick, verabschiedet. 22 Jahre stand er als Krankenhausdirektor und Geschäftsführer in der Verantwortung für das Klinikum. Über 300 Gäste, Mitarbeiter, Freunde und Weggefährten waren auf Einladung des Bergmannsheil-Aufsichtsrates zusammen gekommen, um Hans-Werner Kick für seinen langjährigen und erfolgreichen Einsatz zu danken. Mit dem 31. März 2012 scheidet er altersbedingt aus seinen Diensten aus.
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05.03.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Hanse-Pflegepreis ging nach Tübingen
Sabine Dorn, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik), wurde der renommierte Hanse-Pflegepreis für die beste pflegewissenschaftliche Arbeit verliehen. Die Preisübergabe fand am 24. Februar auf dem 22. Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen statt.
Mit ihrem Vortrag unter dem Titel „Vergleich von Scores zum Erfassen von Schmerz und Sedierungstiefe beim schwerbrandverletzten Erwachsenen“ konnte Sabine Dorn die Jury überzeugen und sich erfolgreich gegen die anderen Nominierungen durchsetzen. Der Hanse-Pflegepreis ist mit 2000 € dotiert.
Grundlage ihres Vortrages war eine umfangreiche Studienarbeit, die Dorn im Rahmen ihres Studiums an der Steinbeis Hochschule Berlin erstellt hat. Sie studiert dort den Bachelorstudiengang ‚Intensive Care Practitioner‘, der sie zur Ausübung hochspezialisierter Tätigkeiten im intensivmedizinischen Bereich qualifiziert. Parallel hierzu absolviert sie die zweijährige Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege.
Der Hanse-Pflegepreis für pflegewissenschaftliche Arbeiten wird vom Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. gestiftet und jährlich im Rahmen des Bremer Intensivkongresses verliehen.
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29.02.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Siegfried Weller Institut feierlich eröffnet
In der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) wurde heute das Siegfried Weller Institut für Unfallmedizinische Forschung feierlich eröffnet. Das Institut beherbergt die neuen Forschungslabore der BG Klinik. Namensgeber ist Professor Dr. Dr. hc. mult. Siegfried Weller, ehemaliger langjähriger Ärztlicher Direktor der BG Klinik.Zahlreiche Ehrengäste und Freunde der BG Klinik aus der ganzen Bundesrepublik haben sich heute auf den Schnarrenberg eingefunden, um an der feierlichen Eröffnung des Siegfried Weller Instituts für Unfallmedizinische Forschung teilzunehmen. Im Rahmen des Festakts erfuhren Sie, welche große Bedeutung die Forschung für die BG Klinik und ihren Träger heute und in Zukunft haben wird. Im Anschluss daran konnten sie den neuen Forschungsbereich im Rahmen einer Führung selbst in Augenschein nehmen.
Neuer Schwerpunkt Forschung
Seit April letzten Jahres ist Universitätsprofessor Dr. Ulrich Stöckle Ärztlicher Direktor der BG Klinik und gleichzeitig Ordinarius für Unfallchirurgie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Mit seiner Amtsübernahme wurde die Bedeutung der universitären Forschung und Lehre in der BG Klinik deutlich aufgewertet, sichtbar dokumentiert in der von ihm initiierten Einrichtung der Abteilung für Unfallmedizinische Forschung an der BG Klinik. „Unser Ziel ist es, fächerübergreifend mit allen Abteilungen unserer Klinik Forschung auf höchstem Niveau zu betreiben“, erklärte Stöckle. „Dies geschieht in enger, vertrauensvoller Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen, Forschungsinstituten und Forschungsabteilungen regional angesiedelter Firmen.“
Siegfried Weller Institut
Benannt wurde der neue Forschungsbereich nach dem langjährigen ehemaligen Ärztlichen Direktor der BG Klinik, Professor Dr. Dr. hc. mult. Siegfried Weller, der die BG Klinik sowie die nationale und internationale Unfallchirurgie über Jahrzehnte hinweg wesentlich beeinflusst hat. „Siegfried Weller hat sich immer wieder eingesetzt für die Verbindung von Klinik und Forschung, um ausgehend von einem klinischen Problem über die Forschung tragfähige Lösungen zu erreichen“, sagte Professor Ulrich Stöckle. „Wir sind daher sehr froh und empfinden es als außerordentliche Ehre, dass unser Forschungsinstitut seinen Namen tragen wird.“
Unfallmedizinische Forschung
Leiter des Instituts ist Professor Dr. Andreas Nüssler (52). Er koordiniert zukünftig sämtliche unfallchirurgischen Forschungsaktivitäten der BG Klinik. Der Pharmazeut und Humanbiologe ist seit 27 Jahren im In- und Ausland in der Forschung tätig. Seit 2007 arbeitet er eng mit Professor Stöckle zusammen. „Wir wollen neben der klinischen Forschung auch die experimentelle und die Grundlagenforschung in der BG Klinik etablieren“, betonte Nüssler. „Hierbei werden wir uns intensiv mit Fragen des Knochenstoffwechsels befassen.“ Nüssler versteht sich selber als Forschungs-Manager, der verschiedenste Forschungsaktivitäten fächerübergreifend bündelt und koordiniert, Forschungsgelder einwirbt sowie richtungsweisende Impulse für die Entwicklung der Forschungsaktivitäten der BG Klinik setzt. „Besonders wichtig ist uns die Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen, insbesondere auch den Forschungsabteilungen anderer BG Kliniken“, erklärte Nüssler. Mit der BG Klinik in Ludwigshafen laufe bereits ein gemeinsames Projekt im Bereich der Knochenheilung bei kritischen Defekten. Im Siegfried Weller Institut leitet Nüssler ein Team von elf Mitarbeitern, darunter Biotechnologen, Biologen, Biochemiker und Technische Assistenten. „Wir wollen zukünftig auch in der Klinik tätigen Ärzten die Möglichkeit eröffnen, hier im Institut im Rahmen einer mehrmonatigen Freistellung reine Forschungsarbeit zu machen“, berichtet Nüssler.
Feierliche Eröffnung
Zahlreiche Gäste aus Medizin, Forschung und dem Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung haben heute Nachmittag am Festakt der BG Klinik teilgenommen. Grußworte überbrachten unter anderem Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sowie Reinhard Nieper, Geschäftsführer des Klinikverbunds der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Tafel mit dem Namen des Instituts, die zukünftig den Eingang zum Forschungsbereichs der BG Klinik zieren wird, wurde von den Professoren Weller und Stöckle unter großem Beifall der Gäste und Mitarbeiter der Klinik gemeinsam enthüllt.
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Berlin, 21.02.2012
Stärkung des Gesundheitsstandortes Marzahn-Hellersdorf
Unfallkrankenhaus Berlin baut Gesundheitszentrum am Blumberger DammDas Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) investiert weiter in den Standort Marzahn-Hellersdorf – für rund 30 Millionen Euro entsteht bis Ende 2013 am Blumberger Damm auf einer Fläche von 10.000 qm ein hochmodernes Gesundheitszentrum mit zahlreichen Praxisflächen, einem Klinikanbau und erweiterten Parkmöglichkeiten.
Das fünfstöckige Ärztehaus des Zentrums bietet Platz für 40 bedarfsgerecht konzipierte Arztpraxen mit individuell gestalt- und erweiterbaren Grundflächen für Behandlungsräume, Sprechzimmer, Warte- und Anmeldebereiche. Um den Patienten der Region eine umfassende ambulante Versorgung anbieten zu können, wird ein möglichst breites Spektrum verschiedener medizinischer Fachbereiche, von A - Augenheilkunde bis Z – Zahnmedizin angestrebt. Geplant ist ebenfalls eine Ladenzeile mit Apotheke, Sanitätshaus, Hörgeräteakustiker, Augenoptiker und weiteren Servicegeschäften.
Im angrenzenden Klinikanbau werden zukünftig drei Fachrichtungen des Unfallkrankenhauses, die Kliniken für Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie die Klinik für Neurochirurgie in einem sog. „Kopfzentrum" thematisch zusammen gefasst.
Auch zentrale medizinische Serviceabteilungen, wie das Labor und die Sterilisation werden im Klinikanbau untergebracht.
„Die direkte Anbindung ans Unfallkrankenhaus Berlin eröffnet den Kollegen im Ärztehaus viele Kooperationsmöglichkeiten mit unserer Hochleistungsmedizin z.B. die Nutzung spezialisierter Großgeräte – die letztlich den Patienten zugute kommen", so Professor Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin. „Wir wollten den Menschen in Marzahn-Hellersdorf schon lange mehr als nur stationäre Medizin im Krankenhaus anbieten. Daher freuen wir uns, dass die Bezirksregierung hier so tatkräftig Unterstützung leistet."
Barrierefreie öffentliche Fußwege verbinden den Gebäudekomplex mit bestehenden Klinikteilen. Begrünte Freiflächen setzen den parkähnlichen Charakter des Klinikgeländes fort. Mit der ebenfalls geplanten Aufstockung von Parkmöglichkeiten um rund 200 Plätze reagiert das ukb auf den drängenden Bedarf am Standort. Eine neue Straßenverbindung zwischen Buckower Ring und Warener Straße entlastet die Verkehrssituation im Viertel. Christian Gräff, Bezirksstadtrat in Marzahn-Hellersdorf: „Dass das ukb ganz ohne öffentliche Gelder neben einem umfassenden medizinischen Zusatzangebot auch zahlreiche neue Arbeitsplätze schafft, zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert der Klinik für unseren Bezirk. Das Gesundheitszentrum wird zusammen mit der geplanten Umgehungsstrasse und den Parkplätzen das Gebiet am Blumberger Damm weiter aufwerten und zu einem echten Anziehungspunkt in der Region machen."
Ansprechpartnerin für die Medien:Angela Kijewski
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23.01.2012 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
25. Bochum Treff - Chirurgische Fachveranstaltung am 27. und 28. Januar 2012 im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum
„Knochenbruch: Rekonstruktion oder Prothese?“
Mehr als 30 führende Experten aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland werden erwartet, um über aktuelle Wiederherstellungsverfahren und Behandlungsstrategien bei komplizierten Gliedmaßenverletzungen zu referieren.
„In diesem Jahr nehmen wir die Gliedmaßen- und Wirbelsäulenverletzungen in den Fokus und spannen dabei einen weiten Bogen von der Erstversorgung bis zur Rehabilitation“, sagt Privatdozent Dr. Dominik Seybold, Geschäftsführender Oberarzt der Chirurgischen Klinik und Organisator der Veranstaltung. „Insbesondere zeigen wir Vor- und Nachteile der aktuellen Behandlungsverfahren in der Wiederherstellungschirurgie und der Endoprothetik und wägen diese gegeneinander ab.“ Komplizierte Bruchverletzungen an Armen oder Hüfte werden in Bezug auf die besonderen Anforderungen älterer Menschen beleuchtet. Daneben thematisiert der „Bochum Treff“ spezielle Fragestellungen in der Akutversorgung von polytraumatisierten Patienten, es werden besondere unfallchirurgische Interventionsmöglichkeiten bei Kindern diskutiert sowie septisch-chirurgische Probleme in der Endoprothetik erörtert.
Der so genannte „Bochum Treff“ steht unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, Direktor der Chirurgischen Klinik, und findet mit der diesjährigen Auflage bereits zum 25. Mal statt. Auf dem Gebiet der Traumatologie hat er sich im Ruhrgebiet mit großem Erfolg etabliert. Der „Bochum Treff“ findet jährlich statt und bietet einem chirurgischen Fachpublikum die Möglichkeit, aktuelle Themen und Verfahren aus dem Gebiet der Chirurgie und angrenzender Fachgebiete auf hohem fachlichem Niveau zu diskutieren.
Unter dem Link www.bergmannsheil.de finden Sie im Menü „Aktuelles/Veranstaltungen“ detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung.
Ansprechpartner:
PD Dr. Dominik Seybold
Geschäftsführender Oberarzt der Chirurgischen Klinik
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6502 (Sekretariat)
E-Mail: dominik.seybold@rub.de
Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wi-Med Bergmannsheil GmbH
c/o Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de
Berlin, 20.12.2011
Chinesische Orthopäden beschließen internationale Zusammenarbeit
Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) unterzeichnet Kooperationsvereinbarung in PekingProf. Dr. Michael Wich, stellvertretender Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und PD Dr. Dirk Stengel, Leiter des ukb-Forschungszentrums, haben am 2. Dezember 2011 beim Jahreskongress der chinesischen Orthopäden-Vereinigung (COA) in Peking gemeinsam mit Vertretern von über 70 Fachgesellschaften eine internationale Kooperationsvereinbarung zur Vorbeugung, Behandlung, Nachsorge und Erforschung muskuloskelettaler Verletzungen und Erkrankungen unterzeichnet.
Die sogenannte „Beijing Declaration“ versteht sich als internationale Plattform zur Vernetzung medizinisch-orthopädischer Themenkomplexe und soll nachhaltig den systematischen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen medizinischen Experten, Patienten und Industrie fördern, gezielte politische Überzeugungsarbeit leisten, interdisziplinäre Forschungsprojekte befördern und web-basierte Weiterbildung und globales Lernen ermöglichen.
Eine durch das verantwortliche Präsidentenforum (IPF) einberufene Arbeitsgruppe wird sich in den kommenden Monaten mit der Entwicklung spezifischer Projekte zur Umsetzung der Kooperationsvereinbarung befassen und diese auf dem COA 2012 präsentieren.
Weitere Informationen:
Unfallkrankenhaus Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030/5681-4040
Fax: 030/5681-4043
E-Mail: angela.kijewski@ukb.de
05.12.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau
Langjähriges klinisches und wissenschaftliches Engagement gewürdigt Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte im Bergmannsheil, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Prof. Steinau erhielt die Ehrung kürzlich im Oberbergamt Dortmund. Gewürdigt wurde sein langjähriges klinisches und wissenschaftliches Engagement in der gliedmaßenerhaltenden plastischen Chirurgie nach Trauma oder Tumorentfernung sowie der unentgeltlichen plastisch-rekonstruktiven Versorgung von Verletzten aus Krisengebieten. In seiner Laudatio hob Regierungsvizepräsident Volker Milk, Bezirksregierung Arnsberg, auch Prof. Steinaus vielfältige ehrenamtliche Aktivitäten in den Chirurgenorganisationen und seine Initiative zur historischen Aufarbeitung hervor.Vita Hans-Ulrich SteinauHans-Ulrich Steinau wurde am 27.04.1946 in Sulzbach am Taunus geboren. Nach Tätigkeiten in den Universitätskliniken Frankfurt am Main und München wechselte Steinau 1990 zur Ruhr-Universität Bochum und wurde hier zum Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil berufen. Seit 1999 gehört er dem Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie an, von 2001 bis 2003 war er Präsident der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen. Von 2006 bis 2007 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 2011 ernannte ihn die Fachgesellschaft zum Senator auf Lebenszeit. In seiner Laufbahn erhielt er unter Anderem den Von-Langenbeck-Preis (1981), den Martin-Waßmund-Preis (1981), die Dieffenbach-Büste (2002), die Karl-Schuchardt-Medaille (2009) und den Erich-Lexer-Preis (2009). Eine Vielzahl von internationalen Lectures, die George-H.-Monks-Gastprofessur an der Harvard Medical School, Boston und die John-Barwick-Gastprofessur an der Duke University, Durham ergänzten seine akademische Vita. Er stand primo loco für Lehrstühle in Leuven, Aachen und Berlin. Zu seinen Schwerpunkten gehören die posttraumatische und onkologische plastische Wiederherstellungschirurgie, infizierte Großwunden, Bestrahlungsschäden, die Schwerbrandverletztenversorgung, die rekonstruktive Mikrochirurgie und das postoperative Komplikationenmanagement. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Klinik auch zu einem international renommierten operativen Referenzzentrum für bösartige Gliedmaßentumore mit derzeit über 3.000 behandelten Patienten. Mit seinem Einsatz und speziellen Know-how hat Prof. Steinau vielen Bedürftigen mit komplizierten Defekten und Verstümmelungen geholfen und ihnen eine neue Zukunftsperspektive eröffnet.Weitere Informationen:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau
Direktor der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum, Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6841
E-Mail: hans-ulrich.steinau@bergmannsheil.de
Pressekontakt:
Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wi-Med Bergmannsheil GmbH
c/o Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de
02.12.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Motiv(st)ation - Pflegeschüler übernehmen Stationsleitung
Vom 7. bis 28. Dezember übernehmen die Gesundheits- und Krankenpflegerschüler des dritten Ausbildungsjahres in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost selbstständig die Leitung der Station 1 für Innere Medizin. In ihrem Abschlussprojekt „Motiv(st)ation – Wir pflegen mit Herz und Verstand“ organisieren und koordinieren die insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler für drei Wochen den gesamtem Stationsablauf. „Von der Übernahme sämtlicher Pflegeaufgaben über die Dokumentation und Betreuung bis zur Erstellung der Dienstpläne im Drei-Schicht-System reichen die Aufgaben“, erklärt Pflegedirektor Henry Rafler. Erfahrenes Pflegepersonal begleitet das Projekt im Hintergrund. Die „Motivstation“ findet seit 2006 jährlich in den BG-Kliniken auf verschiedenen Stationen erfolgreich statt.
„Indem unsere Schüler selber die Verantwortung übernehmen, lernen sie zum einen die Stationsabläufe intensiver kennen und haben darüber hinaus eine optimale praxisorientierte Prüfungsvorbereitung für ihr Examen im Sommer“, weiß Rafler. Mit Vor- und Nachbereitungszeit läuft das Projekt in diesem Jahr erstmals insgesamt über vier Wochen und somit doppelt so lange als bisher.
„Über ein Jahr Vorbereitungszeit haben wir investiert“, ist Pflegeschüler Stefan Wolff auf die kommenden Wochen gespannt. „Während dieser Zeit haben wir auch selbstständig ein Pflegeheft für Patientenangehörige entworfen. Darin finden diese wichtige Informationen und hilfreiche Hinweise zur Körperpflege, Prophylaxen, Lagerungen und Handlungsweisen bei Notfällen für die häusliche Pflege ihrer Angehörigen“, erzählt der angehende Pfleger. Das Heft soll im Dezember an die Patienten und ihre Angehörigen verteilt werden.
Bereits das sechste Jahr in Folge wird die Motiv(st)ation erfolgreich im Bergmannstrost umgesetzt. „Wir haben es geschafft, das Schülerprojekt über alle Fachgebiete als feste Institution für unsere Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege zu etablieren. Dabei hat jede Motiv(st)ation ihre Besonderheiten, die durch die Ideen und Kreativität unserer jüngsten Mitarbeiter im jeweiligen Ausbildungsjahr geprägt werden“, hebt Rafler hervor. Die Tatsache, dass mittlerweile die Stationen sich bei den angehenden Gesundheits- und Krankenpflegern für das Projekt bewerben, unterstreicht ihre Akzeptanz im Haus.
Die Medizinische Klinik ist eine von insgesamt zehn Fachkliniken der BG-Kliniken Bergmannstrost. Sie behandelt alle akuten und chronischen Erkrankungen der inneren Organe. Mit seinen 548 Betten gehört das Bergmannstrost zu den modernsten Traumazentren in Deutschland. Als Spezialklinik insbesondere für Unfall-, Schwerstbrand- und Wirbelsäulenverletzte sowie mit ihrem Querschnittzentrum, dem Neurozentrum und Zentrum für Septische Chirurgie behandelt sie Patienten auf höchstem medizinischem Niveau. Darüber hinaus stehen die berufliche Rehabilitation und die Wiedereingliederung der Patienten in das Arbeits- und Lebensumfeld im Vordergrund, getreu dem Motto „Helfen und heilen mit allen geeigneten Mitteln.“ Rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt.
Für Medienvertreter besteht die Möglichkeit, den Auszubildenden bei ihrem Projekt über die Schulter zu schauen. Bitte vereinbaren Sie dazu mit uns einfach einen Termin.
Kontakt:
Christian Malordy
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Merseburger Straße 165
06112 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 132 65 26
Fax: 0345 - 132 66 02
Mobil: 0176 - 132 640 35
E-Mail: christian.malordy@bergmannstrost.com
Berlin, 01.12.2011
MRSA-Netzwerk Berlin zeichnet das ukb für vorbildliches Hygienemanagement im Kampf gegen Krankenhauskeime aus.
Wegweisendes Pilotprojekt zur Vorbeugung von Infektionen durch gefährliche Krankenhauskeime – MRSA Netzwerk Berlin zeichnet Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) als eines der ersten Krankenhäuser des Landes für vorbildliches Hygienemanagement aus
Am 30.11.2011 erhielt das Unfallkrankenhaus Berlin vom MRSA Netzwerk Marzahn-Hellersdorf im Rahmen eines Pilotprojektes für Berlin das Zertifikat als Vorreiter und aktives Krankenhaus zur Prävention nososkomialer Infektionen und Antibiotikaresistenzen.
Überreicht wurde die Auszeichnung von der Initiatorin des Pilotprojektes, Frau Dr. Sina Bärwolff, Leiterin des Fachbereiches Hygiene und Umweltmedizin im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf.
Vor drei Jahren setzte die Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin damit die bereits 2006 von der 79. Gesundheitsministerkonferenz der Länder formulierten Empfehlungen zur Bildung von regionale Netzwerke gegen MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus) um.
Mit dem neu geschaffenen Zertifikat wurde auch dem Wunsch von Gesundheitseinrichtungen nach mehr Transparenz und Medienaufmerksamkeit für ihre zum Teil umfangreichen Bemühungen und zahlreichen Aktivitäten zum Schutz vor Infektionen Rechnung getragen.
„Wir engagieren uns bereits seit 2004 für das Hygienemanagement im Unfallkrankenhaus Berlin und haben da schon das MRSA-Screening bei uns eingeführt. Daher freuen wir uns sehr, dass unsere umfangreichen Aktivitäten im Haus durch das Zertifikat des MRSA-Netzwerkes gewürdigt werden." sagt Frau Dr. Julia Seifert, Unfallchirurgin und leitende Oberärztin am ukb.
Die Zertifizierung dokumentiert die strikte Einhaltung von hohen Hygienestandards, wie z.B. die frühzeitige Untersuchung von Risiko-Patienten auf MRSA-Keime, das Patientenmanagement bei MRSA, das Antibiotikamangement, regelmäßige Schulungs- und Präventionsmaßnahmen des Krankenhauspersonals und eine ausreichende Anzahl von speziell ausgebildeten Hygienefachkräften sowie eine kontinuierliche Datenanalyse und eine aktive Teilnahme am Austausch des MRSA-Netzwerkes.
„Das Engagement zur Vorbeugung von Infektionen durch Krankenhauskeime bedeutet einen nicht unerheblichen Aufwand für ein Krankenhausunternehmen, sowohl organisatorisch als auch finanziell. Wir sehen dies aber als eine sehr sinnvolle und notwendige Investition an, die erheblich zur Patientensicherheit beiträgt und natürlich auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute kommt." erläutert Professor Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb.
Frau Dr. Bärwolff vom Gesundheitsamt ergänzt: "Im nächsten Schritt ist geplant, die in der Pilotphase des MRSA-Netzwerk-Projektes geschaffenen anspruchsvollen Kriterien für eine Zertifizierung von Gesundheitseinrichtungen weiter zu entwickeln und anderen Bezirken als Angebot zur Qualitätssicherung zur Verfügung zu stellen."
Weitere Informationen zum MRSA-Netzwerk finden Sie hier:
28.11.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt/Main
Austoben im Rollstuhl und Freunde treffen
Wie ein Nachmittag in der BGU-Sporthalle behinderte Kinder und nicht behinderte Kinder zusammen bringt.
Am vergangenen Samstag trafen sich Kinder der Kirchengemeinde Karlsruhe Neureut-Nord und Kinder der Kinder- und Jugendgruppe des Rollstuhl-Sport-Club (RSC) Frankfurt am Main zu einem integrativen Sportnachmittag. Dazu brachten die 18 Gäste, geliehene Rollstühle mit, die sie im normalen Alltag nicht benötigen, denn sie sind Fußgänger. Celina ist 8 Jahre alt und gehört zu den Besuchern aus Baden-Württemberg: „Ich sitze zum ersten Mal in einem Rollstuhl und finde es witzig, es ist Mal was anderes. Allerdings ist es schwer über eine Rampe zu fahren und je länger ich hier sitze, umso anstrengender wird es“, erzählt die Schülerin. Bereits zum dritten Mal treffen sich Kinder der Karlsruher Kirchengemeinde und des Frankfurter Sportclubs zum gemeinsamen Nachmittag. Die BGU ist dabei zum ersten Mal Austragungsort. “Die BG Unfallklinik ist spezialisiert auf Menschen mit Rückenmarkverletzungen, deshalb wissen wir um die Herausforderungen für Menschen im Rollstuhl“, erläutert der Kaufmännische Geschäftsführer der BG Unfallklinik, Dr. Uwe Kage. Jeden Samstag trainieren die Kinder und Jugendlichen des RSC in der Sporthalle der BGU. Einer der seit langem dabei ist, heißt Lars. „Ich bin jetzt 19 Jahre alt und schon immer im Rollstuhl, Grund dafür ist, dass ich während meiner Geburt nur mangelhaft mit Sauerstoff versorgt wurde“. Lars gehört zu den aktiven im Sportclub. Wenn alles klappt, will er nächstes Jahr den Schein zum Übungsleiter machen, dann darf er solche Veranstaltungen wie heute auch leiten.
Wie wichtig solche Nachmittage sind, weiß auch die heutige Übungsleiterin des RSC Andrea Schlicker: „Die Akzeptanz auf beiden Seiten ist wichtig, denn nur mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein kann man lernen, auch die Hilfe anderer anzunehmen.“ Bedeutend ist für das Team des RSC aber auch, dass die nicht behinderten Kinder eigene Erfahrungen im Rollstuhl machen, um ein bisschen von der Welt zu erleben, wie sie alltäglich für behinderte Kinder und Menschen ist. Ein Teil davon fasst der 11-jährige Ansgar von den Rollikids so zusammen: „Es ist toll, dass wir uns jeden Samstag in der BGU Sporthalle treffen, denn das bedeutet für mich, dass ich mich im Rollstuhl austoben und Freunde wieder treffen kann.“
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Krötz
Tel.: 069 / 475-1534
Fax.: 069 / 475-2470
E-Mail: pressestelle@bgu-frankfurt.de
Internet: www.bgu-frankfurt.de
14.11.2011 News Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
30 Jahre Neuro-Urologie im BUKH
Dr. Ralf Böthig wird Leitender Arzt im Querschnittgelähmten-Zentrum (QZ)Am 01. November 1981 wurde aufgrund der Erweiterung des Querschnittgelähmten-Zentrums (QZ), der Fachbereich der Neuro-Urologie unter Leitung von Dr. Harald Burgdörfer am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg (BUKH) gegründet. Durch seine 5-jährige Tätigkeit in der BG Unfallklinik Murnau, brachte Burgdörfer als Facharzt der Urologie vor 30 Jahren hohe Standards sowie reichlich neuro-urologische Erfahrungen mit nach Boberg. So entwickelte sich die Neuro-Urologie im BUKH in kurzer Zeit zu einer gefragten Spezialeinrichtung mit hoher Untersuchungs- und Behandlungsfrequenz, nicht nur für alle Formen und Komplikationen von neurogenen Blasenfunktionsstörungen und der lebenslangen Nachsorge Querschnittgelähmter (Uro-Checks). Es wurde auch frühzeitig diagnostisch und therapeutisch das Thema der neurogenen Sexualfunktionsstörungen und des Kinderwunsches querschnittgelähmter Männer und Frauen aufgegriffen. Dies wurde später auch als selbstverständliches Thema in modellhaft eingeführten Patienten-Seminaren allen Erstrehabilitanden vermittelt.
Seit 2001 setzten Burgdörfer und sein Team die von Schürch und Stöhrer inaugurierte Botulinum-Toxin-Behandlung bei neurogener Blasenüberaktivität ein und behandelten damit im gesamten norddeutschen Raum die bisher größte Patientengruppe.
Als am 01. April 2004 der damalige Oberarzt der Neuro-Urologie Dr. D. Schmidt-Bachaly in den Ruhestand ging, kam Dr. Ralf Böthig als Facharzt für Chirurgie und Urologie aus Berlin ans BUKH. Böthig brachte eine umfassende operative Ausbildung und Erfahrung mit, arbeitete sich rasch und gründlich in die Besonderheiten der Neuro-Urologie ein und vertrat den Fachbereich bald vielfach innerhalb und außerhalb des BG-Unfallkrankenhauses mit Schulungen, Vorträgen und wissenschaftlichen Publikationen.
Im Januar 2010 wurde er zum Oberarzt ernannt und bewirkte durch sein nachhaltiges Engagement wichtige Neuerungen in der Therapie von Querschnittgelähmten, u. a. durch die Einführung der sacralen Neuromodulation zur Therapie von Blasen- und Mastdarmfunktionsstörungen bei inkompletter Lähmung.
Seit 01. August 2011 leitet Dr. Ralf Böthig die Fachabteilung Urologie im BUKH und hat somit die Nachfolge, des aus Altergründen ausgeschiedenen Dr. Harald Burgdörfers übernommen. Die Themen Sexualität und Kinderwunsch werden jetzt schwerpunktmäßig durch Kai Fiebag, Facharzt mit breit gefächerten neuro-urologischen Kenntnissen, betreut, der seit 1. Juni 2011 zum Urologen-Team des QZ „Boberg“ unter Chefarzt Dr. Roland Thietje gehört.

09.11.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Kräfte bündeln gegen Lungenkrebs
Initiative Lungenkrebszentrum Bochum geht an den StartÜber 40.000 Menschen in Deutschland versterben jährlich an Lungenkrebs: Damit gilt diese Erkrankung als häufigste Krebstodesursache überhaupt. Um die Versorgungsstrukturen von Lungenkrebspatienten im Ruhrgebiet zu verbessern, hat sich am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum die „Initiative Lungenkrebszentrum Bochum Bergmannsheil“ neu etabliert. Experten verschiedener Fachbereiche arbeiten in dem Verbund zusammen und schaffen ein umfassendes Angebot in Diagnostik und Therapie. Dazu gehören Pneumologen, Lungenchirurgen, Krebsspezialisten und Pathologen ebenso wie Radiologen, Strahlentherapeuten und Palliativmediziner.
Traditionsreiche Lungenklinik komplettiert Behandlungsspektrum
„Das Bergmannsheil gilt als eine der traditionsreichsten und renommiertesten Kliniken zur Behandlung von Lungenerkrankungen“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Behr, Direktor der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin. „Durch die neue Initiative sind wir jetzt auch in der Lage, Patienten mit Lungentumoren vom ersten Schritt der Diagnostik über aktuelle operative Therapien bis hin zu neuen Chemo- und Strahlentherapien zu beraten und zu behandeln.“ Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit deckt das Bergmannsheil somit neben aktuellen Behandlungsverfahren gegen Lungenkrebs nun auch das gesamte lungenchirurgische Spektrum ab, was durch die personell und strategisch neu aufgestellte Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie des Bergmannsheil unter der Leitung von Prof. Dr. Justus Strauch gewährleistet wird. Darüber hinaus bietet das Bergmannsheil Lungentumorpatienten im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium vielfältige palliative Therapieangebote, die multimodale, interventionelle, psychoonkologische und schmerztherapeutische Strategien integrieren. Damit besteht für die Bochumer Bevölkerung und darüber hinaus erstmals das Angebot einer umfassenden Behandlung des Lungenkarzinoms aus einer Hand und unter einem Dach – und das auf höchstem universitären Niveau.
Fachübergreifender Austausch in Tumorkonferenzen
„Lungenkrebs ist ein sehr komplexes Krankheitsbild“, erläutert Prof. Behr. „Umso wichtiger ist es, alle beteiligten Disziplinen zusammen zu bringen und im regelmäßigen kollegialen Austausch die bestmöglichen Therapieoptionen sicher zu stellen.“ Dazu finden wöchentliche Tumorkonferenzen statt: Hier besprechen die Experten aktuelle Fälle und entwickeln individuell angepasste Behandlungsstrategien. Neben der fachübergreifenden Patientenversorgung kümmert sich die Initiative unter dem Dach des Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC) auch um die Entwicklung von standardisierten Behandlungspfäden und die Themen der Qualitätssicherung und Dokumentation.
Beteiligt sind neben dem Bergmannsheil mit der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin (Prof. Dr. J. Behr), der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie (Prof. Dr. J. Strauch), der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie (Prof. Dr. W. Schmiegel) und dem Institut für Diagnostische Radiologie, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin (Prof. Dr. V. Nicolas) auch das Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum am Bergmannsheil (Prof. Dr. A. Tannapfel) sowie die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universitätsklinik St. Josef-Hospital (Prof. Dr. I. A. Adamietz). Die Initiative strebt unter dem Dach des Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC) eine Zertifizierung als Lungenkrebszentrum an.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Jürgen Behr
Direktor der
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6444
E-Mail: andrea.koch@bergmannsheil.de
Pressekontakt:
Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wi-Med Bergmannsheil GmbH
c/o Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de
09.11.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Symposium "Trauma trifft Schmerz" am 09.11./10.11. im Bergmannstrost in Halle
Schmerz als einer der wesentlichen Einflussfaktoren bei der Akutbehandlung und Rehabilitation von Unfallverletzten im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens steht heute und morgen im Fokus des Symposiums "Trauma trifft Schmerz" in den Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost. Über 200 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen an der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Mitarbeiter der Berufsgenossenschaften teil. "Anhand von Fallbeispielen wollen wir Einblicke und Einsichten in die zum Teil aufwendigen Heilverfahren vermitteln", so die wissenschaftlichen Organisatoren Professor Andreas H. Tiemann (Klinik für Unfall - und Wiederherstellungschirurgie, Direktor: Prof. Dr. Dr. Gunther O. Hofmann) und Dr. Holger Baust (Klinik für Anästhesie und Schmerztherapie, Direktor: PD Dr. Ralph Stuttmann). "Zentrales Thema ist dabei die ganzheitliche interdisziplinäre Behandlungsstrategie unter Einbeziehung aller erfolgversprechenden Ressourcen und Therapieansätze", so die wissenschaftlichen Leiter weiter. Organisiert wird die Veranstaltung von den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost zusammen mit dem Landesverband Nordwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).In seiner physiologischen Form ist Schmerz ein Alarmsignal des Körpers, zum Beispiel nach einem Unfall, dass vor weiteren Schäden schützen soll. Aber gerade während der zum Teil langen Phasen der Akutbehandlung und Rehabilitation kann diese Funktion verloren gehen. Der Schmerz verselbstständigt sich und wird zur Schmerzkrankheit. Für die optimale Steuerung des Heilverfahrens ist es unabdingbar die Grenze zwischen Trauma mit Schmerz (physiologisch) und Schmerz mit Trauma (unphysiologisch) zu erkennen. "Grundlage dafür ist immer zunächst die interdisziplinäre Klärung der Frage, ob eine Kausaltherapie also eine Beseitigung der schmerzauslösenden Ursachen möglich ist", so Baust und Tiemann. Hier setzt die Tagung an. Anhand konkreter Fälle sollen den Mitarbeitern der Berufsgenossenschaften und den Ärzten Möglichkeiten aufgezeigt werden, mit denen das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren noch effizienter gestaltet werden kann.
Die Veranstaltung „Trauma trifft Schmerz“ ist die erste ihrer Art an den BG - Kliniken Bergmannstrost und soll der Startschuss für eine ganze Reihe weiterer Symposien zum Thema Effizienz und Effektivität des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens sein. Darüber hinaus soll die Veranstaltung auch die Zusammenarbeit der Berufsgenossenschaften mit dem Bergmannstrost fördern und stärken.
Die BG-Kliniken Bergmannstrost gehören mit ihren 548 Betten zu den modernsten Traumazentren Deutschlands. Im Spezialklinikum der Maximalversorgung wird sowohl die Akutversorgung von Unfallopfern als auch deren Rehabilitation auf höchstem Niveau durchgeführt. Das Credo lautet dabei „Helfen und Heilen mit allen geeigneten Mitteln“. Dabei stehen die berufliche Rehabilitation und die Wiedereingliederung der Patienten in ihr Arbeits- und Lebensumfeld im Vordergrund. Rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Klinik beschäftigt.


Kontakt:
Christian Malordy
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Merseburger Straße 165
06112 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 132 65 26
Fax: 0345 - 132 66 02
Mobil: 0176 - 132 640 35
E-Mail: christian.malordy@bergmannstrost.com
Berlin, Oktober 2011
Forschungspreis
Neue Therapie für Prothesen-Patienten
Fachgesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie zeichnet Innovationsprojekt am Unfallkrankenhaus Berlin aus. Noch vor wenigen Jahren wäre man nicht auf die Idee gekommen, Rehabilitation und Forschung in einem Atemzug zu nennen. Rehabilitation hatte leider nicht uneingeschränkt den besten Ruf. Heute jedoch gibt es kaum ein Fachgebiet, das besser untersucht ist als die Rehabilitation. Beispielhaft zu nennen ist hier die Tatsache, dass Reha-Kliniken als einzige medizinische Einrichtungen in Deutschland obligatorisch zertifiziert sein müssen. Im Verantwortungsbereich der gesetzlichen Unfallversicherung kommt hinzu: die Rehabilitation beginnt in der Regel bei Versagen der Prävention; Rehabilitation umfasst also auch die Akutversorgung des Patienten nach einem Arbeits- und Wegeunfall.
Während auf der ganzen Welt Orthopäden und Unfallchirurgen gemeinsam organisiert sind, verfolgte der deutschsprachige Raum mit dem gleichzeitigen Vorhalten von Orthopäden und Unfallchirurgen über 100 Jahre einen Sonderweg. Doch besonders unter dem Gesichtspunkt der Migrationsfähigkeit für den ärztlichen Nachwuchs haben sich Orthopäden und Unfallchirurgen schließlich auch in Deutschland zusammengetan: 2008 wurde die „Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie“ (DGOU) gegründet, die in nur drei Jahren mit über 6.000 Mitgliedern zu einer der starken wissenschaftlichen Fachgesellschaften geworden ist.
Der erste Wissenschaftspreis dieser neuen Fachgesellschaft war der im Oktober 2008 erstmals ausgeschriebene „Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung“. Gestiftet wird die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung von der m&i-Klinikgruppe Enzensberg, zu der acht interdisziplinär ausgerichtete Fachkliniken und zwei ambulante Gesundheitszentren in Deutschland gehören. (Weitere Informationen: www.enzensberg.de)
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine hochkarätig besetzte, unabhängige Jury. Diese nominierte für das Jahr 2011 Katja Thielemann und Dr. med. Insa Matthes für ihre Arbeit „Die semistationäre Prothesen-Rehabilitation“. Überreicht wurde der Preis im Rahmen des „Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2011“ durch die Generalsekretäre der DGOU, Prof. Dr. med. Fritz Niethard und Prof. Dr. med. Hartmut Siebert.
Der Arbeit zugrunde liegt die Initiierung eines semistationären Rehabilitationsangebots für amputierte Patienten bzw. Prothesenträger, das seit Anfang 2010 im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), der Berliner BG Klinik, durchgeführt wird. Während Dr. Insa Matthes, Fachärztin für Chirurgie, dieses Angebot fachlich-medizinisch betreut, sorgte die Medizincontrollerin Katja Thielemann für die lückenlose Dokumentation und empirische Auswertung des Projekts und behandelte zusätzlich das Thema in ihrer Masterarbeit im Studiengang "Management und Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen" an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin (ASH).
Dr. Insa Matthes und Katja Thielemann zeigten sich sehr erfreut über die Entscheidung der Jury; gleiches gilt für die ASH und das ukb. „Die größte Freude allerdings besteht darin, dass es den Preisträgerinnen gelungen ist, überaus erfolgreich eine innovative Form der individuell auf einen besonderen Patientenkreis abgestimmten Rehabilitation zu initiieren, die schon nach kürzester Zeit hervorragend angenommen wurde“, so Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin.
Berlin, 21. Oktober 2011
Neuer Hubschrauber für die Luftrettung am Unfallkrankenhaus Berlin im Einsatz
Seit Anfang Oktober 2011 ist auf dem Dach des Unfallkrankenhauses Berlin ein fabrikneues Hubschraubermodell, der Eurocopter des Typs EC 145, mit modernster Bordelektronik, reduzierter Lärmemission und einer speziellen Nachtsichttechnologie rund um die Uhr startbereit. Damit können schwer verletzte oder erkrankte Patienten noch sicherer auf dem schnellsten Wege in die Spezialklinik in Marzahn transportiert werden. Mit dem neuen Intensivtransporthubschrauber löst die DRF Luftrettung ihren bisher auf der Berliner Station am Unfallkrankenhaus Berlin eingesetzten Hubschrauber des Typs Bell 412 ab. Ausgestattet mit hochmoderner Bordelektronik und einem digitalen Autopiloten stellt die EC 145 für die Piloten höheren Bedienkomfort und Entlastung bei Intensivtransporten über weite Strecken dar. „Die EC 145 zählt zu den modernsten Hubschraubern aus dem Hause Eurocopter. Die DRF Luftrettung setzt diesen bereits erfolgreich in München, Regensburg und Hannover ein. Deshalb sind wir froh, jetzt auch in Berlin dieses Helikoptermodell einsetzen zu können“, erläutert Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.
Die Besatzung von „Christoph Berlin“ besteht aus erfahrenen Piloten der HDM Luftrettung, Notärzten aus dem Unfallkrankenhaus Berlin und anderen umliegenden Berliner Spezialkliniken sowie Rettungsassistenten des Arbeiter-Samariter-Bundes. Innerhalb von 15 Minuten erreicht die rot-weiß lackierte EC 145 jeden Einsatzort im Umkreis von 60 Kilometern Luftlinie.
Ab dem nächsten Jahr kommen Nachtsichtbrillen (NVGs) für die Piloten zum Einsatz, die das Restlicht in der Dunkelheit verstärken und somit Landschaften und besonders Hindernisse, wie Hochspannungsleitungen leichter erkennbar machen.
„Wir freuen uns, dass dieser nagelneue Hubschrauber an unserer berufsgenossenschaftlichen Klinik rund um die Uhr einsatzbereit ist. Die hochmodernen Systeme des neuen Modells für eine sichere Luftrettung in der Nacht und die deutlich geringere Lärmemission sind Vorteile, die allen zugute kommen, den Anwohnern, unseren Patienten und auch unseren ukb-Mitarbeitern." sagt Professor Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin.
Berlin, 22. September 2011
Professor Axel Ekkernkamp wird am 1. Oktober 2011 durch den Regierenden Bürgermeister mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet
Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung am 30. August 2011 beschlossen, Herrn Professor Dr. med. Axel Ekkernkamp in Anerkennung hervorragender Verdienste um Berlin mit dem Verdienstorden des Landes Berlin auszuzeichnen. Der Orden wird traditionell am 1. Oktober verliehen, dem Tag, an dem die erste Verfassung von Berlin in Kraft getreten ist.Die Verleihung erfolgt im Rahmen einer Feierstunde im Großen Saal des Berliner Rathauses durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin im Namen des Senats.
Ekkernkamp (54) wurde 1994 von Vertretern des Landes Berlin und der gewerblichen Berufsgenossenschaften gewählt, um an dem Konzept eines Notfallkrankenhauses, das modernsten Anforderungen gerecht wird, den Baumaßnahmen und schließlich dem Betrieb des Unfallkrankenhauses Berlin mitzuwirken.
Heute ist er Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin, darüber hinaus Universitätsprofessor an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
„Diese Auszeichnung des Landes Berlin empfinde ich als große Ehre. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass ein Westfale, der erst vor 15 Jahren in die Hauptstadt gekommen ist, zu dem überschaubar großen Kreis der Träger des Berliner Verdienstordens gehört. Keine deutsche Stadt verfügt über ein derartiges Angebot an gesundheitlicher Versorgung in der Spitze und der Breite. Auch das Potenzial auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft ist hier hervorragend. Der Verdienstorden ist mir Ansporn, mich auf beiden Gebieten für unsere Region weiterhin zu engagieren.“
Der Verdienstorden des Landes Berlin ist für Ekkernkamp nicht die erste staatliche Auszeichnung. Bereits 2001 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, 2003 wurde er zum Oberstarzt der Reserve befördert, 2008 erhielt er das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.
16.09.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Vorhofflimmern: Das Schlaganfallrisiko senken
Bergmannsheil-Projekt bei globalem Wettbewerb ausgezeichnetMit einem innovativen Projekt zur Schlaganfallvorbeugung setzte sich das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil in einem globalen Wettbewerb durch: Laura Simon, Apothekerin im Bergmannsheil, hat eines von weltweit 32 ausgezeichneten Projekten im Rahmen der Aufklärungsinitiative 1 Mission 1 Million – Herzenssache Schlaganfall (Getting to the Heart of Stroke) beigesteuert. Insgesamt 184 Projektvorschläge aus 36 Ländern waren im Rennen: Ziel war es, neue mögliche Wege zur Prävention von Schlaganfällen zu finden, die durch Vorhofflimmern, einer speziellen Herzrhythmus-Störung bedingt sind. Durch das Projekt von Laura Simon wird die medikamentöse Versorgung von Patienten optimiert, die wegen Vorhofflimmerns Blutgerinnungshemmer nehmen und operiert werden müssen. Auf der Preisverleihung am 28. August in Paris erhielt sie dafür einen Förderbeitrag in Höhe von 10.000 Euro.
Krankenhausapotheke
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel: 0234/302-6422
E-Mail: laura.simon@bergmannsheil.de
Pressekontakt:
Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wi-Med Bergmannsheil GmbH
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01.09.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Bergmannstrost startet bei Landessportspielen in Stendal
Als Partner des Sports starten die Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost am 3. September bei den „Landessportspielen für Behinderte und ihre Freunde“ in der Hansestadt Stendal. Die 22. Auflage des deutschlandweit einzigartigen Integrationssportfestes wird vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt organisiert. Über 800 Teilnehmer gehen dabei paarweise – jeweils ein Sportler mit und einer ohne Handicap – an den Start und bewältigen gemeinsam insgesamt sechs Wettkampfstationen.Thomas Springer, Deutscher Meister im Triathlon 2009, startet am Sonnabend für die BG-Kliniken Bergmannstrost. Zusammen mit der Rollstuhlsportlerin und mehrfachen Medaillengewinnern im Diskus- und Speerwurf bei Internationalen Deutschen Meisterschaften, Marie Brämer-Skowronek, nehmen sie die einzelnen Stationen in Angriff.
Eine davon ist das Medizinball-Stoßen. Über diese Station haben die BG-Kliniken Bergmannstrost als offizieller Förderer des Behinderten- und Rehabilitationssports Sachsen-Anhalts in diesem Jahr die Patenschaft übernommen.
Die 22. Landessportspiele finden am Sonnabend, 3. September, in Stendal im Berufsschulzentrum in der Schillerstraße von 10-16 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Kontakt:
Christian Malordy
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Merseburger Straße 165
06112 Halle (Saale)
Tel.: 0345 - 132 65 26
Fax: 0345 - 132 66 02
Mobil: 0176 - 132 640 35
E-Mail: christian.malordy@bergmannstrost.com
15.08.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Chinesen wollen von Expertin lernen
Erstmals reist die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung, Marion Peißker, im August zu einem Kongress nach China. Am 20. August referiert Peißker in Changchun auf dem jährlichen Central Sterile Supply Department (CSSD) Kongress über die fachgerechte „Aufbereitung von medizinischen Instrumentarien – gestern, heute, morgen“. „Dabei geht es vor allem um aktuelle Verfahrensabläufe, notwendiges technisches Zubehör sowie personelle Vorraussetzungen einer modernen Medizinprodukteaufbereitung, wie wir sie in unseren Kliniken erfolgreich umsetzen“, erklärt Peißker, die seit 1997 die Zentralsterilgutversorgungsabteilung (ZVSA) in den Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost Halle leitet. Das CSSD ist das chinesische Pendant zur deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung.
Der Vortrag ist Höhepunkt einer insgesamt einwöchigen China-Reise. Vom 18.-25. August besucht die Sterilisationsexpertin die Hauptstadt Peking und Changchun im Norden Chinas. Dabei stehen täglich Visiten in ausgesuchten Krankenhäusern der beiden Millionenmetropolen auf dem Programm. „Ich weiß nicht, wie hier der Standard ist“, zeigt sich Peißker gespannt. „Es wird sicherlich Abteilungen mit ähnlichen technischen Vorraussetzungen geben und bei anderen wird der Unterschied deutlicher sein. Vor allem das Ausbildungsniveau ist noch nicht mit dem hier zu vergleichen.“
„In den BG Kliniken Bergmannstrost haben wir bei der Sterilgutaufbereitung mittlerweile deutschlandweit einen führenden Standard erreicht“, bestätigt Pflegedirektor Henry Rafler. In einem Drei-Schicht-System arbeiten insgesamt 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der ZVSA der BG Kliniken. Mit neusten Reinigungs- und Desinfektionsgeräten versorgen sie neben den insgesamt zwölf Operationssälen (OP) des Hauses auch die einzelnen Stationen und Abteilungen mit sterilen Instrumentarien und Zubehör. Rund vier Stunden dauert beispielsweise die vollständige sterile Aufbereitung eines Instrumenten-Containers bevor er im OP wieder eingesetzt werden kann. Neben der Reinigung, Desinfektion und Sterilisation der Instrumente gehört auch die Pflege und Funktionskontrolle dazu.
Die BG Kliniken Bergmannstrost gehören mit ihren 548 Betten zu den modernsten Traumazentren in Deutschland. 1229 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand 31. Juli 2011) sind hier beschäftigt. Als Spezialklinik insbesondere für Unfall-, Schwerstbrand- und Wirbelsäulenverletzte sowie mit ihrem Querschnittzentrum, dem Neurozentrum und Zentrum für Septische Chirurgie behandelt sie Patienten auf höchstem medizinischen Niveau. Die berufliche Rehabilitation und die Wiedereingliederung der Patienten in die Arbeits- und Lebenssituation stehen dabei im Vordergrund.
Kontakt:
Christian Malordy
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost
Merseburger Straße 165
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08.06.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
BG Klinik begrüßt Bundesfreiwilligendienst
Zeitgleich mit der Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes hat die Bundesregierung den neuen Bundesfreiwilligendienst auf den Weg gebracht. Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) bietet Interessierten vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Pflegebereich und in der technischen Abteilung.Ende Mai haben die letzten Zivildienstleistenden die BG Klinik verlassen. Frank Kaschowitz, stellvertretender Pflegedirektor der BG, geht davon aus, die hierdurch entstandenen Lücken zukünftig mit Teilnehmern des neuen Bundesfreiwilligendienstes schließen zu können: „Die ersten zwei Bewerbungen für September liegen bereits vor. Wir hoffen, dass die Zahl der Interessenten bis dahin noch zunimmt.“
Bis dato waren Zivildienstleistende eine nicht mehr wegzudenkende Institution in fast allen sozialen und karitativen Einrichtungen der Republik. Parallel zum Wehrdienst hat die Bundesregierung nun auch konsequenterweise den Zivildienst ausgesetzt. „Die Zivildienstleistenden werden vielen Einrichtungen fehlen. Ihr Weggang wird in der BG Klinik allerdings nicht zu einer Verschlechterung der Pflegequalität führen, da wir alle Hilfskräfte zusätzlich zu den festangestellten examinierten Pflegekräften einsetzen“, erklärt Kaschowitz. „Trotzdem werden sie den Patienten als Ansprechpartner und den Teams als belebendes Element in der täglichen Routine fehlen.“
Um die Zeit bis zum Anlaufen des neuen Dienstes zu überbrücken, hat die BG Klinik die Zahl der Plätze für Absolventen des Freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) erhöht. „Wir beschäftigen derzeit 13 junge Frauen und Männer, die bei uns ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren“, berichtet Kaschowitz. „Die Rückmeldungen aus dieser Gruppe zu ihren Einsätzen sind durchweg positiv, das allgemeine Interesse am Einsatzort BG Klinik ist sehr hoch.“
Mögliche Einsatzgebiete der freiwilligen Helfer in der BG Klinik sind der Operationsbereich, die Ambulanz der Klinik sowie die verschiedenen Pflegestationen, der technische Bereich und der Hol- und Bringedienst. Kaschowitz: „Voraussetzung für alle Tätigkeiten im Pflegebereich ist die Bereitschaft, kranke Menschen zu unterstützen und Hilfestellung zu geben.“ Der Bundesfreiwilligendienst in der Krankenpflege vermittelt darüber hinaus Fertigkeiten in der Grundpflege sowie der allgemeinen Stationsarbeit. Die Dienstzeit beträgt in der Regel zwischen 6 und 12 Monaten, kann aber auch auf 24 Monate ausgedehnt werden. Da es bei der Zulassung zum Bundesfreiwilligendienst keine Altersbegrenzung gibt, eignet sich der Dienst für Menschen jeden Alters, die eine neue Perspektive suchen.
„Viele Absolventen des Zivildienstes und des freiwilligen sozialen Jahres machen bei uns die Erfahrung, dass Ihnen die Zeit in der Krankenpflege mehr persönliche Reife gebracht hat und eine wichtige Lebenserfahrung ist. Viele haben auf diesem Weg den Zugang zu einem Beruf im Gesundheitswesen gefunden“, weiß Frank Kaschowitz aus vielen Gesprächen mit jungen Menschen zu berichten.
Die zukünftigen Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes sind während ihrer Dienstzeit sozialversichert und erhalten Kindergeld. Zudem bietet die BG Klinik günstige Wohnmöglichkeiten und Verpflegung in der Personalkantine.
Interessenten richten ihre Kurzbewerbung mit tabellarischem Lebenslauf sowie einem Nachweis über eine Hepatitis B-Schutzimpfung bitte
schriftlich oder per E-Mail (Pflegedirektion@bgu-tuebingen.de) an die Pflegedirektion der BG Klinik.
Unter der Telefonnummer (07071) 606-1401 können weitere Informationen erfragt werden.
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sven Sender
Tel.: 07071 / 606-1607
Fax.: 07071 / 606-1602
E-Mail: ssender@bgu-tuebingen.de
30.05.2011 Pressemitteilung Unfallkrankenhaus Berlin
Eine ganze Villa voller Kultur – für Kinder
Unfallkrankenhaus Berlin und Multidienstleister Dussmann Gruppe eröffnen Prototypen des Dussmann KulturKindergartens //
Zwei Impulsgeber realisieren gemeinsam eine betriebsnahe Kita mit besonderem Profil
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und der Multidienstleister Dussmannhaben den deutschlandweit ersten Dussmann KulturKindergarten auf dem Gelände des ukb in Berlin-Marzahn eröffnet. Die von beiden Partnern gemeinsam geplante und realisierte Kita nimmt ab 1. Juni die ersten Kinder auf. 80 Plätze stehen in der sanierten zweistöckigen Villa zur Verfügung, die von Kindern der ukb-Mitarbeiter und aus dem Wohnumfeld genutzt werden können.
Der Dussmann KulturKindergarten am ukb hat ein in Deutschland einzigartiges Profil. Die sehr langen Öffnungszeiten –montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 6 bis 18 Uhr –orientieren sich an den Arbeitszeiten der ukb-Mitarbeiter. In jeder der fünf Kitagruppen wird auch eine englische Muttersprachlerin die Kinder betreuen. Kultur wird den Alltag der Kinder begleiten und bereichern. Den kulturellen Schwerpunkt gestaltet die Kitagemeinsam mit lokalen Kooperationspartnern, wie der Kunsthochschule Weißensee. Das pädagogische Konzept fußt auf dem sogenannten Situationsansatz und wurde in Kooperation mit INA.KINDER.GARTEN. erstellt. Dabei werden das Lebensumfeld der Kinder und ihrer Familien sowie konkrete Situationen spielerisch aufgegriffen und in Projekten umgesetzt, wie zum Beispiel einer Aufführung auf der Kita-eigenenTheaterbühne.
Bei der Gestaltung der Räume, des Bildungsmaterials und der Möbel richteten sich die Planer bis ins Detail nach den Bedürfnissen der Kinder und den Anforderungen des Konzeptes. Das besondere Farbkonzept in den Gruppenräumen trägt die Handschrift von Catherine von Fürstenberg-Dussmann. Jeder der fünf Gruppenräume verfügt über einen angrenzenden Schlafraum. Kindgerechte Badezimmer, thematische Gruppenräume (Forschen & Experimentieren,Theater, Sprache & Musik sowie Bauen & Konstruieren), eine Spiellandschaft, ein Atelier, eine Erlebnisküche und ein Aquarium voller farbenfroher Fische sorgen für einen hohen Wohlfühlfaktor und regen gleichzeitig die spielerische Kreativität der Kinder an.
Der Dussmann KulturKindergarten wird eng mit dem ukb zusammenarbeiten. Besuche am nahen Arbeitsplatz der Eltern stehen ebenso auf dem Programm wie die Nutzung der Klinik-Schwimmbäder und Sportanlagen. „Im Wettbewerb um Talente in der Medizin, um gut qualifiziertes medizinisches Personal, halten wir es als familienfreundliches Krankenhaus für wichtig, unserenMitarbeitern attraktive Zusatzangebote zu machen“, so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des ukb, zur Entscheidung für einen KulturKindergarten. „Dussmann hatte ähnliche Vorstellungen vom Konzept einer Kita. So trafen sich zwei Ideen und das Know-how beider Partner hat sich zu einem Top-Projekt vereint“, so Ekkernkamp weiter. Auch Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Stiftungsratsvorsitzende der Dussmann Gruppe, ist die enge Anbindungan das ukb wichtig. „Frauen müssen in den Beruf, aber das Kind darf nicht weit weg von der Mutter sein. Die Dussmann KulturKindergärten sind unser Beitrag für die Gleichberechtigung. Um die zu erreichen, ist es viel wichtiger, Familie und Beruf miteinandervereinbaren zu können als eine Frauenquote einzuführen“, sagt sie. „Wir bieten hier eine hochqualifizierte und zweisprachige Betreuung.
Aber das ist keine Elite-Kita.Alle Eltern nutzen das Berliner Kita-Gutschein-System und es werden auch Kinder aus Familien, die Unterstützung benötigen, die Kita besuchen“, so Catherine von Fürstenberg-Dussmann. Für die Dussmann Gruppe ist die Kita Unfallkrankenhaus Berlin KulturKindergarten© Dussmann der Prototyp für weitere betriebsnahe Kitas. Bundesweit laufen Vorgespräche mit großen Unternehmen. In den kommenden Jahren sollen jährlich mehrere Dussmann KulturKindergärten eröffnen. Alle werden gemeinsam mit Unternehmen realisiert. Sie zeichnen sich durch besonders lange Öffnungszeiten, ihr kulturelles Profil und den bilingualen Ansatz aus. Kinder ab dem dritten Monat bis sechs Jahren können aufgenommen werden. Dabei stehen immer auch Plätze für Kinder des Wohnumfeldes zur Verfügung. Der besondere Service für die Unternehmen: Die Dussmann Gruppe klärt alle staatlichen Rahmenbedingungen und rechtlichen Zugangsvoraussetzungen des jeweiligen Bundeslandes für das Unternehmen und kümmert sich um den Erhalt öffentlicher Zuschüsse von Land, Bund und EU.
Weitere Informationenunter www.kulturkindergarten.de .
Pressekontakte:
Angela Kijewski
Unfallkrankenhaus Berlin
Pressesprecherin
Tel. 030/ 56 81 40 40
E-Mail: angela.kijewski@ukb.de
Michaela Mehls
Dussmann Gruppe
Pressesprecherin
Tel. 030/ 20 25 25 25
E-Mail: mehls@dussmann.de
25.05.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche (BG) Kliniken Bergmannstrost Halle
Bergmannstrost - Erste Klinik in Halle mit Zertifikat "Beruf und Familie"
Als erstes und einziges Krankenhaus in Halle haben die Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost am 25. Mai das Zertifikat zum Audit „Beruf und Familie“ verliehen bekommen. In einer Feierstunde hat Verwaltungsdirektorin Ilona Hruby stellvertretend die Urkunde von Staatssekretär Josef Hecken, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Berlin entgegengenommen. „Sowohl Höchstleistungen für Patienten als auch langfristige Mitarbeiterbindungen sind nur mit motiviertem Personal zu erreichen“, begründet Hruby die erfolgreichen Bemühungen um ein Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Lebenswelt der Mitarbeiter. Mit dem Qualitätssiegel kann sich das Bergmannstrost offiziell für die nächsten drei Jahre als familienfreundlicher Arbeitgeber ausweisen. Eine Rezertifizierung ist für 2013 vorgesehen.
Im Vorfeld der Zertifikatsverleihung hat sich das Bergmannstrost bereits 2010 dem Audit „Beruf und Familie“ unterzogen. Zusammen mit den Mitarbeitern wurden dazu bestehende familienfreundliche Angebote analysiert und neue Zielvorgaben vereinbart. „Neben flexiblen Arbeitszeiten stehen unseren Kollegen beispielsweise eine „Burn-out-Prophylaxe“ oder verschiedene Coachingangebote zurVerfügung, die eng mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement verknüpft sind“,erklärt Hruby. Durch die Arbeitszeitflexibilisierung können unter anderem Mitarbeiter die häusliche Pflege ihrer Angehörigen besser bewerkstelligen oder als Familie mit Kindern den Schichtbetrieb leichter meistern. Zukünftig ist der Aufbau einer betriebseigenen Kinder- und Ferienbetreuung geplant. Seit 2011 engagiert sich die Klinik zusätzlich im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“.
Die BG-Kliniken Bergmannstrost gehören mit ihren 548 Betten zu den modernsten Traumazentren in Deutschland. Zum Zeitpunkt der Auditierung waren 1.199 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Frauenanteil beträgt 72,5 Prozent. Als Spezialklinik insbesondere für Unfall-,Schwerstbrand- und Wirbelsäulenverletzte sowie mit ihrem Querschnittzentrum, dem Neurozentrum und Zentrum für Septische Chirurgie behandelt sie Patienten auf höchstem medizinischem Niveau. Darüber hinaus stehen die berufliche Rehabilitation und die Wiedereingliederung in die Arbeits- und Lebenssituation im Vordergrund.
Arbeitgeber, die das Audit „Beruf und Familie“ durchlaufen haben, machen in Bereichen wie Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit und Kinder- bzw. Angehörigenbetreuung deutlich attraktivere Angebote als der Durchschnitt der deutschen Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels punkten sie mit hoher Mitarbeiterbindung und-motivation. 265 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen wurden in den vergangenen zwölf Monaten erfolgreich auditiert und erhielten heute dasZertifikat für ihr Engagement. Damit steigt die Zahl der familienbewussten Arbeitgeber in Deutschland auf rund 1.000 zertifizierte Unternehmen, Institutionen und Hochschulen.
23.05.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Plastischer Chirurg wird Senator auf Lebenszeit
Prof. Dr. Hans-Ulrich Steinau erhält Ehrenamt von der Deutschen Gesellschaft für ChirurgieProf. Dr. Hans-Ulrich Steinau, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Bergmannsheil, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Steinau erhielt die Ehrung auf dem Chirurgenkongress Anfang Mai in München für seine „langjährigen Verdienste um die Gesellschaft“, wie es in der Urkunde heißt. Steinau war von 2006 bis 2007 Präsident der angesehenen Fachgesellschaft. Sie vertritt einschließlich ihrer Mitgliedsgesellschaften rund 17.500 Chirurgen. „Die Ernennung ist nicht nur eine große Ehre für mich, sondern auch eine Anerkennung für die plastische Chirurgie generell“, erklärt Steinau. „Denn mit meiner Person wurde erstmalig seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 1872 ein plastischer Chirurg in dieses hohe Amt berufen.“ 21 Mitglieder zählt der Senat der Fachgesellschaft. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Sitzungen des Präsidiums teilzunehmen und üben beratende Funktionen aus.
Direktor der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie
und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum,
Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6841
E-Mail: hans-ulrich.steinau@bergmannsheil.de
Pressekontakt:
Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wi-Med Bergmannsheil GmbH
c/o Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
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Tel.: 0234/302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de
Berlin, 19.05.2011
Eröffnung des Dussmann KulturKindergartens im Unfallkrankenhaus Berlin
PresseeinladungSehr geehrte Damen und Herren,
die Dussmann Gruppe betreibt künftig deutschlandweit betriebsnahe Kindertagesstätten mit einem in Deutschland einzigartigen Profil, die gemeinsam mit Unternehmen geplant und realisiert werden. Mit dem Dussmann KulturKindergarten im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) eröffnet nun der Prototyp. Das ukb setzt als familienfreundliches Krankenhaus seit langem auf attraktive Zusatzangebote für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sieht in der Kita einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil.
Um Sie über das Konzept und den Dussmann KulturKindergarten im Unfallkrankenhaus Berlin zu informieren, laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein,
am Montag, 30. Mai 2011, um 12 Uhr,
im Unfallkrankenhaus Berlin, nördlicher Anbau im historischen Kesselhaus,
Warener Str. 7, 12683 Berlin.
Es erwarten Sie:
Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin,
Prof. Dr. Ernst Haider, Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin,
Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrates der Dussmann Gruppe,
Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf.
Die feierliche Eröffnung der Kita findet am 30. Mai 2011, um 15 Uhr, statt. Dieser Termin um 15 Uhr ist auch als Fototermin geeignet. Angela Kijewski
Kontakt:
Unfallkrankenhaus Berlin
Pressesprecherin
Tel. 030/ 56 81 40 40
E-Mail: angela.kijewski@ukb.de
Michaela Mehls
Dussmann Gruppe
Pressesprecherin
Tel. 030/ 20 25 25 25
E-Mail: mehls@dussmann.de
12.05.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
Finger weg vom Spiritus!
Trotz regelmäßiger Warnungen vor der unsachgemäßen Verwendung flüssiger Brandbeschleuniger kommt es immer wieder zu schweren Brandverletzungen beim Grillen. Ärzte der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) geben Ratschläge für ein sicheres Grillvergnügen und zur Ersten Hilfe bei Verbrennungen.„Fahrlässiger Umgang mit flüssigen Brandbeschleunigern beim Grillen führt leider immer wieder zu schweren Verbrennungen“, berichtet Universitätsprofessor Dr. Hans-Eberhard Schaller, Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie an der BG Klinik. „Die Verletzungen betreffen in vielen Fällen Hände, Arme und Gesicht und müssen chirurgisch behandelt werden.“ Mancher Grillabend endete auch schon auf der Intensivstation der BG Klinik. Schaller: „Spiritus als Brandbeschleuniger kann beispielsweise im Zusammenspiel mit Alkohol und fehlendem Risikobewusstsein zu schwersten, lebensbedrohlichen Brandverletzungen am ganzen Körper führen.“ Sein Rat an alle Grillfreunde ist deshalb eindeutig: „Finger weg von flüssigen Brandbeschleunigern beim Grillen. Wer in Folge von übermäßigem Alkoholgenuss in seinem Reaktionsvermögen eingeschränkt ist, gehört ebenfalls nicht an den Grill.“ Zur Herstellung einer gleichmäßigen Glut sollten bevorzugt trockene Grillanzünder verwendet werden. Vor deren Einsatz ist die Gebrauchsanleitung des Herstellers gründlich zu lesen und zu befolgen. „Kinder sollten von Grillgeräten fern gehalten werden. Sie sind häufig neugierig und können die Gefahren, die für sie vom Grill ausgehen, in keinster Weise einschätzen“, warnt Professor Schaller.
Zur Ersten Hilfe bei Verbrennungen sagt Oberarzt Dr. Afshin Rahmanian-Schwarz, Facharzt für Plastische, Hand- und Verbrennungschirurgie: „Die wichtigste Sofortmaßnahme ist und bleibt das Kühlen der verbrannten Hautstelle. Hierzu kann man Leitungswasser nehmen, das auf keinen Fall eiskalt sein sollte. Die richtige Kühltemperatur liegt bei etwa 10 bis 20°C.“ Das sofortige Kühlen der geschädigten Haut mit Wasser soll verhindern, dass die thermische Schädigung in ihrem Schweregrad weiter zunimmt und sich weiter in die Tiefe ausbreitet. Wichtig ist hierbei rasches Handeln. Rahmanian-Schwarz: „Beginnen Sie sofort mit der Kühlung. Nur dann tritt der gewünschte positive Effekt ein. Kühlen Sie für maximal 10 Minuten.“ Zu lange Kühlung oder die Verwendung von zu kaltem Wasser sind eher schädlich. „Bei Verbrennungen des Gesichts oder größerer Hautflächen, wie Arm, Bein oder Bauch, sollte man nicht zögern, den Notarzt zu rufen“, rät Rahmanian-Schwarz. „Verbrennungen des Gesichts gehen häufig auch mit gefährlichen Verbrennungen der Atemwege einher. In solchen Fällen muss der Notarzt die Atemfunktion des Verletzten schnell sichern. Außerdem sollte sofort vor Ort die sehr wichtige Schmerztherapie eingeleitet werden.“ Der Notarzt wird dann auch über die notwendige Weiterbehandlung entscheiden.
„Kleinere Verbrennungen können in jeder chirurgischen Klinik behandelt werden. Patienten mit großflächigen Brandverletzungen gehören in spezielle Zentren für Schwerbrandverletzte wie die BG Klinik“, betont Professor Schaller. Verbrennungen an Händen und Füßen, im Gesicht, im Genitalbereich sowie an den großen Gelenken sollten ebenfalls von Fachleuten für Verbrennungschirurgie behandelt werden. Schaller: „Die Heilungschancen dieser Patienten sind deutlich besser, wenn sie rasch in ein Schwerbrandverletzten-Zentrum verlegt werden.“
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sven Sender
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Fax.: 07071 / 606-1602
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09.05.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt/Main
Pressespiegel zum Neubau der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt/Main
Der 40 Millionen teure Neubau der BG Unfallklinik ist nach gut vierjähriger Bauzeit fertig gestellt und wurde am 2. Mai der interessierten Presse vorgestellt. Lesen Sie hierzu den Pressespiegel:
Bild-Zeitung 03.05.2011
Blitztip 03.05.2011
FAZ 03.05.2011
Frankfurter Rundschau 03.05.2011
Offenbacher Post 03.05.2011
Wetterauer Zeitung 03.05.2011
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Krötz
Tel.: 069 / 475-1534
Fax.: 069 / 475-2292
E-Mail: pressestelle@bgu-frankfurt.de
Internet: www.bgu-frankfurt.de
09.05.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Frauenfußball-WM in Bochum: Bergmannsheil leistet medizinischen Support
Klinik ist Anlaufstelle für Fußball-Teams und BetreuerstäbeWeitere Informationen
Prokurist
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Robin Jopp
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20.04.2011 Pressemitteilung Unfallkrankenhaus Berlin
Traumanetzwerk Berlin geht an den Start - Gründungsmitglied ukb repräsentiert höchste Versorgungsstufe für Schwerverletzte
Im April 2011 startete das Projekt „Traumanetzwerk“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Sieben Kliniken in Berlin sind beteiligt.
„Mit dem Zusammenschluss stellen die Kliniken die bestmögliche Versorgung von Schwerverletzten in der Region Berlin und Brandenburg sicher“, sagt Professor Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin und 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).
Bei schweren Verletzungen nach Unfällen zählt jede Minute. Damit kostbare Zeit für die Versorgung nicht durch Fehler oder Verzögerungen in der Kommunikation verloren geht, müssen optimale Strukturen vorhanden und alle Ressourcen aufeinander abgestimmt sein.
Mit dem Ziel einer flächendeckenden, einheitlich hochwertigen Versorgung von Schwerverletzten in Deutschland, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie knapp 800 Kliniken bundesweit aufgerufen, sich zu Traumanetzwerken zusammen zu schließen, qualitätsgestützt zu kooperieren und Standards für die optimale Behandlung schwerverletzter Patienten zu definieren.
Die sieben beteiligten Kliniken in Berlin sind der erste Schritt. Weitere Krankenhäuser in der Region Berlin/Brandenburg sollen als Mitglieder gewonnen werden und qualitätsverbessernde Maßnahmen kontinuierlich umgesetzt werden.
Im Rahmen des Jahreskongresses der Traumanetzwerke Deutschlands wurden den Vertretern der beteiligten Kliniken die Urkunden durch den Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), Professor Hartmut Siebert und den Vorsitzenden der AKUT (Arbeitskreis für Umsetzung der Traumanetzwerke), Professor Steffen Ruchholtz übergeben.
Für das Unfallkrankenhaus Berlin nahm Priv.-Doz. Dr. Gerrit Matthes, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, das Zertifikat entgegen.
08.04.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Traumanetzwerk Ruhrgebiet
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB) beteiligt - Schnellere Behandlung von Unfallopfern
Weitere Informationen
Prof. Dr. Thomas Armin Schildhauer
Ärztlicher Direktor und Direktor der Chirurgischen Klinik
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
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Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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29.03.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
Nach Sportverletzungen PECH-Regel beachten
Meniskusschäden, Bänderrisse, Knochenbrüche – tagtäglich sehen die Ärzte der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) Patienten mit diesen und anderen Sportverletzungen in der Ambulanz und auf den Stationen. Die Experten der Sektion für Sporttraumatologie und Arthroskopische Chirurgie geben Ratschläge zur Vermeidung von Sportverletzungen und Tipps zur Ersten Hilfe.„Wir behandeln täglich etwa zwölf neue Patienten mit Sportverletzungen“, sagt Dr. Dirk Albrecht, Leitender Arzt der Sektion Sporttraumatologie und Arthroskopische Chirurgie an der BG Klinik Tübingen. „Dazu gehören sowohl Patienten mit chronischen Überlastungsschäden, wie zum Beispiel einer Werferschulter oder einem Tennisarm, als auch Patienten mit akuten Verletzungen an Knie, Sprunggelenk, Schulter, Hand und Ellbogen.“ Die meisten Sportverletzungen entstehen bei Kontaktsportarten wie beim Fußball und Handball. Aber auch saisonale Sportarten wie Skifahren und Snowboarden rangieren bei der Verletzungshäufigkeit ganz oben auf der Liste. „Im Winter haben wir viele Snowboardfahrer mit außergewöhnlichen Kombinationsverletzungen, wie zum Beispiel gerissenen Bändern und Knochenbrüchen am Sprunggelenk, die auch leicht übersehen werden können“, berichtet Dr. Albrecht.
Richtig vorbereiten
Um Sportverletzungen vorzubeugen, ist es wichtig, sich angemessen auf die sportliche Betätigung vorzubereiten. Hierzu gehören leichtes Training vorab, Aufwärmübungen und Kontrolle der technischen Geräte. „Gerade Freizeitsportler sollten besonderen Wert auf das Warm-Up legen, da ihre Muskulatur und ihre Bandstrukturen naturgemäß nicht so stabil sind, wie bei einem trainierten Leistungssportler“, sagt Dr. Atesch Ateschrang, Oberarzt der Sektion für Sporttraumatologie und Arthroskopische Chirurgie. „Vom statischen Dehnen der Muskulatur vor dem Sport raten wir mittlerweile ab, da wissenschaftliche Studien keinen positiven Effekt dieser Übungen beweisen konnten. Dynamisches Dehnen der Muskulatur, bei dem der Muskel langsam immer weiter gedehnt, dann aber gleich wieder entspannt wird, kann man nach wie vor empfehlen. Man sollte dabei aber nie so weit gehen, dass Schmerzen oder starke Mißempfindungen auftreten.“ Ateschrang, der selbst im Besitz einer Tennislehrer-Lizenz ist, ergänzt: „Wichtig ist auch die gesunde Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten und das Erkennen der eigenen Grenzen. Der Sportler sollte lernen, auf seinen Körper zu hören. Wenn man merkt, dass der Muskel ein bisschen zu zwicken beginnt, ist es im Zweifelsfall besser, das Match abzubrechen, als eine schwerwiegende Muskelverletzung, wie zum Beispiel einen Muskelfaserriss, zu riskieren.“ Alkohol während des Sports sollte selbstverständlich Tabu sein. „Alkohol entwässert den Körper, was beim Sport generell unerwünscht ist. Darüber hinaus führt er dazu, dass man seine Leistungsfähigkeit nicht mehr richtig einschätzen kann. Dies kann beim Skifahren auf der Piste oder auf dem Mountainbike oder Rennrad fatale Folgen haben“, warnt Ateschrang nachdrücklich.
PECH - Erste Hilfe Maßnahmen
Die gängigen Maßnahmen, die man nach einer akuten Sportverletzung anwenden sollte, werden auch als PECH-Regel bezeichnet. Albrecht: „PECH steht in diesem Fall für Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Hiermit werden die allgemeinen Basismaßnahmen plakativ zusammengefasst.“ Wenn man sich beim Sport verletzt, sollte man die jeweilige Aktivität sofort abbrechen. „Bitte nicht ausprobieren, ob man mit den gezerrten Bändern im Sprunggelenk nicht doch noch weiter kicken kann“, mahnt Dr. Albrecht. Bei Verletzungen am Fuß oder dem Sprunggelenk ist es sinnvoll, zuerst Sportschuh und Socke auszuziehen, um Einschnürungen durch Schwellungen zu verhindern. Durch Kühlung des betroffenen Areals können Schwellung, Blutung und Schmerzen zusätzlich gelindert werden. „Am besten kühlt man mit trockener Kälte. Hierzu gibt es Kühlpackungen, die man in ein Tuch einschlagen sollte, bevor man sie auf die Haut bringt“, empfiehlt Dr. Albrecht. „Wichtig ist jedoch, dass nicht zu lange gekühlt wird, da es sonst zu einer sogenannten Reperfusionsschwellung kommt, die den Schmerz noch verstärkt.“ Daher sollte die Verletzung in Intervallen gekühlt werden. Zudem kann ein mäßig starker Druckverband angelegt werden, der ebenfalls der Schwellung entgegenwirkt. „Wenn allerdings der Verdacht auf einen Knochenbruch besteht, darf kein Druckverband angelegt werden. Druck von außen könnte in diesem Fall zu einer Verschlimmerung der Verletzung führen“, betont Dr. Albrecht. Eine Hochlagerung der verletzten Extremität erleichtert physikalisch den Rückfluss des Blutes und der Schwellflüssigkeit. „Eine offene Verletzung sollte mit sterilen Kompressen abgedeckt werden.“ erklärt Dr. Albrecht. Bei ausgedehnten Schwellungen und Gefühlsstörungen sollte immer eine chirurgische Ambulanz aufgesucht werden. Das Gleiche gilt, wenn der verletzte Bereich nicht mehr bewegt werden kann.
Meistens passieren Sportverletzungen genau dann, wenn man nicht die richtigen Mittel zur Erstversorgung dabei hat. Daher empfiehlt Dr. Albrecht „immer ein kleines Notfallset mit einem Desinfektionsspray, Pflastern und ein bis zwei elastischen Binden zum Sport mitzunehmen.“
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21.03.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
Zu Fuß von Leipzig nach Tübingen
Roland Zahn (74) ist seit fünf Jahren oberschenkelamputiert. Heute startet er eine Wanderung von Leipzig nach Tübingen - mit einer Beinprothese. Er will die rund 1000 km lange Strecke in 82 Wandertagen bewältigen und am 06. Juli, dem Jahrestag seiner Amputation, in der BG Klinik Tübingen ankommen.„Der 06.07.2006 ist mein zweiter Geburtstag“, sagt der gebürtige Leipziger Roland Zahn. An diesem Tag mussten ihm die Ärzte der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) sein schwer infiziertes rechtes Bein amputieren. Die auf eine chronische Durchblutungsstörung zurückzuführende Infektion des Beines von Roland Zahn, drohte sich zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung des gesamten Organismus auszuweiten. Nach der Operation wurde Zahn auf der Intensivstation der BG Klinik weiterbehandelt. Er lag im künstlichen Koma und musste maschinell beatmet werden.
Bewegung hilft
„Nach meiner Operation habe ich mich trotz Beinprothese ein Jahr lang überwiegend mit einem Rollstuhl fortbewegt“, berichtet Roland Zahn. „In dieser Zeit habe ich nicht daran geglaubt, jemals wieder mit einer Prothese richtig laufen und aktiv sein zu können. Da war eine Weiche falsch gestellt in meinem Kopf. Erst durch Ermutigung von außen habe ich wieder richtig Laufen gelernt - mit Prothese.“ Zahn begann regelmäßig zu wandern. Jetzt, fünf Jahre nach seiner Operation, will Zahn mit seiner Wanderung anderen Menschen mit Prothesen Mut machen. „Die in dieser Form vielleicht bisher einmalige Wanderung soll und kann Beinamputierten aktiv helfen, Informationen zu Hilfsmitteln und besserer prothetischer Versorgung zu erhalten. Sie soll motivieren, zur Akzeptanz von Anstrengungen herausfordern, Fähigkeiten, Zutrauen, Entwicklungen und Erfolgserlebnisse mit Spaß ermöglichen“, erklärt Zahn. „Ich will dazu beitragen, Isolierungen und Depressionen aufzubrechen, also mit weniger Hindernissen und größerer Mobilität alle Weichen in Richtung Zukunft zu stellen.“
Von Leipzig nach Tübingen
Die Route der Wanderung führt von Zahns Geburtsort Leipzig in Sachsen zum Ort seiner „zweiten Geburt“, nach Tübingen in Baden Württemberg. Dort will er am Jahrestag seiner „zweiten Geburt“, dem 06. Juli., ankommen. Für die Strecke von rund 1000 km hat er insgesamt 82 Wandertage eingeplant, unterteilt in 19 Wanderabschnitte mit durchschnittlich vier Wandertagen. Die tägliche Strecke beträgt 12 bis 13 Kilometer. Danach folgen jeweils ein oder zwei Ruhetage, die der Regeneration und der Organisation der nächsten Tage dienen. Zusätzlich sind 5 "Puffertage" eingeplant, die Verzögerungen oder Zwangspausen ausgleichen sollen. „Einen Tag vor jedem Ruhetag sowie gelegentlich am Ruhetag, ist ein Event bei Herstellern von orthopädischen Hilfsmitteln, Sanitäts- und Orthopädiehäusern entlang der Wanderroute vorgesehen, zu dem amputierte Menschen der jeweiligen Region mit ihren Angehörigen und Freunden herzlich eingeladen sind“, erklärt Roland Zahn.
Mitwandern
„Jeder ist herzlich willkommen, mit mir zu wandern, egal ob ‚Einbeiner’ oder ‚Zweibeiner’“, sagt Zahn. Interessenten können sich telefonisch mit ihm in Verbindung setzen (unter 0151/5826 4176 oder 0163/4895 613). Die tägliche Strecke wird gegen 08:00 Uhr morgens in Angriff genommen. Ausreichend Wanderverpflegung und Getränke müssen mitgebracht werden, gerastet wird nicht in Gaststätten, sondern in freier Natur „auf Baumstämmen, Bänken oder im Gras“, erklärt Zahn. „Alle Tübinger sind herzlich eingeladen, die letzten Kilometer ab Bebenhausen mitzuwandern.“
Alle Informationen zur Tour von Roland Zahn sind im Internet unter
www.bewegung-hilft-dir.de zu finden.
Ziel in Tübingen
Wenn alles wie geplant verläuft, wird Roland Zahn am Nachmittag des 06.07. in der BG Klinik in Tübingen ankommen. „Wir finden die Initiative von Roland Zahn großartig. Er macht anderen Amputierten mit seiner persönlichen Geschichte und seiner außergewöhnlichen Initiative Mut“, sagt Michael Schuler, Kaufmännischer Direktor der BG Klinik. „Wir hoffen, dass Roland Zahn seine Wanderung wie von ihm geplant absolvieren kann. Unsere Physiotherapeuten werden auf jeden Fall schon einmal eine Regenerationsmassage für Herrn Zahn vorbereiten.“
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18.03.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
Rollstuhlsportler Marc Schuh zu Gast in der BG Klinik
Marc Schuh (21) ist Rennrollstuhlfahrer und gehört trotz seiner Jugend bereits zur internationalen Spitze in seiner Sportart. Heute Nachmittag war er in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) zu Gast.Marc Schuh ist wegen einer Rückenmarkerkrankung seit seiner Geburt auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen. Im Kindergartenalter lernte er im spielerischen Umgang mit dem Rollstuhl den Rollstuhlsport kennen. „Sport hat mir immer großen Spaß gemacht“, erzählt der sympathische junge Mann. „Es gibt mir ein gutes Gefühl, mich zu bewegen. Deshalb treibe ich täglich Sport.“
Sportliche und andere Ziele
Marc Schuh kann trotz seines jugendlichen Alters bereits auf eine lange Reihe sportlicher Erfolge zurückblicken. „Seit 2005 mache ich Leichtathletik“, erzählt Marc Schuh. „Ich bin zehnfacher Juniorenweltmeister im Rennrollstuhl sowie Europarekordhalter der Erwachsenen über die 400 Meter Distanz.“ 2009 gewann er bei den Worldgames in Indien die Weltmeisterschaft über 400 Meter und war 2009 und 2010 Weltranglisten-Erster über die gleiche Distanz. Schuh: „Die Worldgames waren mein sportlicher Durchbruch in der Erwachsenenklasse.“ Sein momentan größter sportlicher Traum ist der Gewinn einer Medaille bei den nächsten Paralympischen Spielen 2012 in London. Parallel zum Leistungssport studiert Marc Schuh in Heidelberg Physik. „Ich werde nächstes Jahr meinen Bachelor-Abschluss machen. Danach möchte ich gerne das Masterstudium beginnen“, berichtet Schuh. „Wie es nach dem Studium beruflich weiter geht, steht noch nicht fest. Das hängt davon ab, ob ich eine Anstellung in der Industrie finde oder doch eher an der Universität bleibe.“
Partner des Sports
Der Träger der BG Kliniken in Tübingen und Ludwigshafen, der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V., unterstützt Marc Schuh ideell und materiell bei der Erreichung seiner sportlichen Ziele. Schuh: „Der Verein hilft mir bei der Bewältigung der sehr hohen Reisekosten, die die Teilnahme an Wettkämpfen überall in der Welt mit sich bringt.“ In Tübingen wurde Schuh vom Kaufmännischen Direktor der BG Klinik, Michael Schuler, herzlich begrüßt. „Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken sind schon seit Jahrzehnten aktive Partner des Sports“, erklärt Michael Schuler. „Behinderte Spitzen- und Breitensportler zeigen, zu welch außerordentlichen Leistungen gehandicapte Menschen fähig sind. Dies verdient größte Anerkennung und unsere volle Unterstützung.“
Zu Gast in Tübingen
Marc Schuh zeigte sich beeindruckt von den Räumlichkeiten und der Ausstattung der Tübinger BG Klinik. „Ich finde es gut, dass alle querschnittgelähmten Patienten im Rahmen ihrer Behandlung in Tübingen mit dem Rollstuhlsport bekannt gemacht werden“, stellte Marc Schuh nach der Besichtigung der Turnhalle und der Therapieeinrichtungen der Klinik fest. Er versprach am Ende seines vierstündigen Besuchs, dass dies nicht sein letzter Besuch in der BG Klinik gewesen sei. „Vielleicht kann ich ja zur nächsten BG Kliniktour kommen, wenn es die Wettkampftermine und das Studium zulassen“, sagte der junge Athlet.
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01.03.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
Abgetrennte Körperteile: Wichtig sind Erstversorgung und Zeitfaktor
Spezialisten des Replantationszentrums der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) geben Ratschläge für das richtige Verhalten im Notfall.„Wir können heutzutage vielen Patienten erfolgreich helfen, denen bei Unfällen Gliedmaßen abgetrennt wurden“, versichert Univ. Prof. Dr. Hans-Eberhard Schaller, Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie an der BG Klinik, in der pro Jahr über 200 Replantationen von kompletten und partiellen Amputationen durchgeführt werden. Der Ordinarius für Plastische, Hand- und Verbrennungschirurgie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen betont, dass der Faktor Zeit bei der Behandlung von Amputationsverletzungen eine äußerst wichtige Rolle spiele. Je schneller der Patient in ein Replantationszentrum komme, umso größer seien die Erfolgschancen der mikrochirurgischen Behandlung. Bei korrekt gekühlten Amputaten mit wenig Muskulatur sollte der Zeitraum zwischen Verletzung und Operation maximal 24 Stunden betragen. Bei amputierten Körperteilen mit hohem Muskulaturanteil, etwa Arm oder Unterschenkel, verkürze sich die Zeitspanne auf maximal acht Stunden.
Richtige Hilfe am Unfallort
Was sollen die Ersthelfer am Unfallort tun? „Nach der Alarmierung des Rettungsdienstes und der stabilisierenden Lagerung des Verletzten müssen die Blutung am Amputationsstumpf mit einem Druckverband gestoppt und die Wundfläche abgedeckt werden, wenn möglich steril“, erläutert Oberarzt Dr. Afshin Rahmanian-Schwarz. Der Facharzt für Plastische Chirurgie an der BG Klinik betont: „Abgetrennte Körperteile dürfen niemals direkt auf Eis gelagert werden, da sie dann gefrieren und nicht mehr replantiert werden können. Sie dürfen auch nicht ungeschützt in Eiswasser transportiert werden, weil das Gewebe aufquillt und unbrauchbar wird.“
Das richtige Vorgehen: Abgetrennte Gliedmaßen in ein trockenes, steriles Tuch einschlagen und in einen Plastikbeutel verpacken, der dicht verschlossen in Eiswasser bei plus vier Grad Celsius gelagert wird.
Die Behandlung in der Klinik
„Ob eine Replantation sinnvoll ist, kann nur der Plastische Chirurg in der Klinik entscheiden“, betont Rahmanian-Schwarz. Am erfolgreichsten könnten glatte Abtrennungen mit geringen Weichteilverletzungen behandelt werden. Ein wichtiges Kriterium bei der Versorgung sei auch der Gesamtzustand des Patienten. Begleiterkrankungen und Rauchen z.B. verschlechtern die Prognose. Nach der Replantation werde der Patient auf der Intensivstation weiter behandelt, wo man die Durchblutung des angenähten Körperteils ständig überwache. Beim Auftreten von Komplikationen erfolge eine sofortige erneute Operation.
Patienten mit großen Replantationen benötigen in der Regel nach dem Abschluss der Akutbehandlung eine spezielle Rehabilitation. „In der BG Klinik beginnt die Behandlung durch spezialisierte Physio- und Ergotherapeuten bereits am ersten Tag nach der Operation“, berichtet Professor Schaller.
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17.02.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Nach OP: Mädchen mit brandverletzten Füßen kann wieder laufen
Plastische Chirurgen des Bergmannsheil rekonstruierten Fußflächen der elfjährigen RukshonaDirektor der Universitätsklinik für Plastische Chirurgie
und Schwerbrandverletzte, Handchirurgiezentrum,
Operatives Referenzzentrum für Gliedmaßentumore
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Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
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15.02.2011 Pressemitteilung Unfallkrankenhaus Berlin
Sport und Medizin Hand in Hand
Unfallkrankenhaus Berlin und Hochschule für Gesundheit und Sport unterzeichnen Kooperationsvertrag
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und die H:G Hochschule für Gesundheit und Sport arbeiten zukünftig in den Bereichen Lehre und Forschung eng zusammen.Mit der Unterzeichnung eines unbefristeten Kooperationsvertrages vereinbaren die Partner den Ausbau und die intensive Verknüpfung ihrer gesundheits- und sportwissenschaftlichen Netzwerke.
"Ziel der Vereinbarung ist es, weit reichende Synergieeffekte zwischen der Lehr- und Forschungskompetenz der H:G und der praktisch-wissenschaftlichen Expertise des ukb herzustellen und auszubauen", so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb.
H:G-Studierende gesundheitswissenschaftlicher Fächer erhalten so die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Ausbildung unter ärztlicher Anleitung Patienten zu untersuchen, praktische Diagnostik- und Therapieverfahren zu erlernen und Praxiseinsätze im klinischen und präklinischen Bereich zu absolvieren. Für die Studierenden der sportwissenschaftlichen Studiengänge bietet das ukb die aktive Teilnahme an sportmedizinischen und leistungsdiagnostischen Untersuchungen, Hospitanzen im Zentrum für Sportmedizin oder die Nutzung klinikeigener Sportanlagen und Diagnostiksysteme im Rahmen von Studien- und Examensarbeiten. Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Dr. Christian Werner, zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die neue Kooperation: "Für unsere Studierenden ist das eine ausgezeichnete Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse anzuwenden und dabei die eigene Handlungskompetenz entscheidend weiter zu entwickeln."
Im Gegenzug erhalten ukb-Mitarbeiter Zugang zu den Zertifikatsprogrammen der H:G. Weiterhin sind die gemeinsame Entwicklung neuer Kooperationsstudiengänge, fachübergreifende Forschungs- und Studienprojekte und der systematische Austausch von Lehrpersonal geplant.
"Als Orte der Begegnung und Integration schaffen wir damit wichtige Grundlagen für neue Ideen und Konzepte", so Oberarzt Kai Dragowsky. Erstes konkretes Gemeinschaftsprojekt ist der neue Bachelorstudiengang "Sanitäts- und Rettungsmedizin", der sich an Abiturienten und Fachabiturienten sowie an Absolventen der Berufsausbildung zum Rettungsassistenten richtet.
Weitere Informationen:
Eike Jeske
Pressereferent
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin
fon: 030 5681-4042
fax: 030 5681-4043
mail: eike.jeske@ukb.de
web: www.ukb.de
08.02.2011 Pressemitteilung Unfallklinik Tübingen
Tierbisse nicht auf die leichte Schulter nehmen
Verletzungen durch Tierbisse kommen häufiger vor als allgemein angenommen. Experten schätzen, dass bundesweit pro Jahr zwischen 30.000 und 50.000 Menschen allein wegen Hundebissen ärztlich behandelt werden. Ärzte der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) geben Hinweise zum richtigen Verhalten bei Tierbissverletzungen.”Sicherheitshalber sollten alle Tierbisse, bei denen die Haut des Gebissenen durchtrennt worden ist, wegen der sehr großen Infektionsgefahr von einem Arzt begutachtet werden“, rät Dr. Jörg R. Rether, Leitender Arzt der Sektion Traumatologie der BG Klinik. Oberarzt Dr. Andreas Nusche, Plastischer Chirurg und Hand-Chirurg an der BG Klinik ergänzt: „Selbst bei nicht blutenden, oberflächlichen Kratzern muss an eine Tollwut- oder Tetanus-Infektion gedacht werden. Sobald die Haut durchdrungen wurde, sollte eine chirurgische Versorgung stattfinden.“
Schnell in die Notfall-Ambulanz
Rund 200 Patienten kommen jedes Jahr nach Tierbissen in die Notfall-Ambulanz der BG Klinik. Dr. Rether: „Häufig handelt es sich um Hundebisse in Arm oder Bein sowie Katzenbisse in Hände und Finger.“ In Tübingen kommt es durch die Universitätsklinik mit entsprechenden Tierlabors auch häufig zu Bissverletzungen durch Laborratten, Mäuse oder auch Affen. Zum Thema Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Tierbissen sagt Dr. Nusche: „Der Gebissene sollte möglichst sofort die Ambulanz einer chirurgischen Klinik aufsuchen. Die Wunde kann bis dahin mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch abgedeckt werden.“ Ist eine sofortige Vorstellung in einer chirurgischen Ambulanz nicht möglich, dann sollte die Wunde gründlich mit Wasser und Seife ausgewaschen werden, um die Keimzahl zu vermindern und dann steril abgedeckt werden. Danach sollte wieder so schnell wie möglich eine chirurgische Ambulanz aufgesucht werden.
Impfung gegen Wundstarrkrampf
Die Behandlung einer Tierbisswunde reicht von der reinen Desinfektion oberflächlicher Verletzungen bis hin zu ausgedehnten Gewebeausschneidungen bei tiefen Wunden. „Hierzu wird der Patient in Narkose gelegt. Die sogenannte Wundtoilette wird dann im Operationssaal unter sterilen Bedingungen durchgeführt“, erklärt Dr. Rether. Von großer Bedeutung nach Tierbissen ist die Überprüfung des Tetanus-Impfschutzes des Verletzten. „Jeder Tierbiss kann die Erreger des gefürchteten Wundstarrkrampfes übertragen. Deshalb muss bei unzureichendem Impfschutz oder unklarem Impfstatus unverzüglich nachgeimpft werden“, betont Dr. Rether. „Bei Hundebissen ist immer auch zu prüfen, ob das Tier gegen Tollwut geimpft ist.“ Bei Bissen von nicht gegen Tollwut geimpften Hunden und Wildtieren empfiehlt sich im Einzelfall eine nachträgliche Tollwut-Immunisierung des Verletzten.
Infektionsrisiko nach Katzenbissen besonders hoch
Bis zur Hälfte aller Bissverletzungen finden sich im Hand- und Handgelenksbereich. Für diese Patienten sind die Handchirurgen der BG Klinik zuständig. Bissverletzungen der Hand zeigen im Vergleich zu Bissverletzungen anderer Körperregionen ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko. „Besonders Katzenbisse sind aufgrund der punktionsartigen Bisswunde mit tiefem Eindringen von hoch infektiösen Keimen von einer hohen Infektionsrate begleitet. Die Größe der Tierbisswunde täuscht häufig über die Tiefe des Bisskanals hinweg“, erklärt Dr. Nusche. „Nach dem der Tetanusschutz des Patienten sowie das Risiko einer Tollwutinfektion abgeklärt wurden, wird der Tierbiss unter Narkose bis weit in das gesunde Gewebe hinein ausgeschnitten. Danach wird die Wunde nur locker adaptiert und zum Offenhalten der Wunde wird eine Kette aus einer antibiotisch wirkenden Substanz eingelegt.“ Abschließend werden die benachbarten Gelenke durch eine Gipsschiene ruhiggestellt. Die Wunde muss danach in engen Abständen kontrolliert werden, da Katzenbisse nicht selten zu Infektionen an Gelenken, Muskeln und Sehnen führen. Häufige infektiöse Komplikationen bei fehlender oder ungenügender Primärtherapie im Handbereich sind Sehnenscheidenentzündungen der Beugesehnen, unscharf begrenzte Weichteilentzündungen des Handrückens und eitrige Gelenkentzündungen. Diese stellen handchirurgische Notfälle dar und bedürfen einer sofortigen operativen Behandlung.
Im Gesicht häufig große Wunden
Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) in der BG Klinik ist die richtige Anlaufstelle für Patienten mit Tierbissverletzungen im Gesichts- und Halsbereich. „Gott sei Dank sehen wir pro Jahr nur rund fünf bis sechs Patienten mit Gesichtsverletzungen durch Tierbisse“, berichtet MKG-Oberarzt Privat-Dozent Dr. Dr. Michael Krimmel. „Leider handelt es sich hierbei aber häufig um schwere Verletzungen mit ausgedehnten Wunden, in der Regel verursacht durch Hundebisse.“ Betroffen sind vor allem Kinder. „Patienten mit Bissverletzungen im Gesicht haben unter Umständen ausgedehnte Gewebezerreißungen, die stark bluten können“, berichtet Dr. Krimmel. „Im Falle einer Blutung sollte man versuchen, diese mit sterilen Verbandkompressen oder einem sauberen Tuch zu stillen. Danach muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.“ Die ärztliche Behandlung beginnt mit einer desinfizierenden Reinigung der Wunde. Im Anschluss daran wird die Wunde mit einer plastisch-chirurgischen Naht verschlossen. Dr. Krimmel: „Gesichtsverletzungen durch Tierbisse werden immer genäht, um spätere Entstellungen und Funktionseinschränkungen des Gesichts soweit wie möglich zu vermeiden. Wir tun dies, obwohl die Wunden als infiziert zu betrachten sind, weil wir so dem Patienten zumindest die theoretische Chance auf eine kosmetisch vorteilhafte Wundheilung erhalten.“ Danach werden alle Patienten mit Antibiotika behandelt, um eine Infektion durch Keime, die durch den Biss in die Wunde gelangt sind, zu bekämpfen. Katzenbisse im Gesicht sind eher selten. Eine Rarität sind auch Pferdebisse, die aber zu Verletzungen mit großem Gewebeverlust führen können. „Ein Pferd kann einem Menschen problemlos die Unterlippe abbeißen“, weiß Dr. Krimmel. „In so einem Fall können wir versuchen, den entstandenen Defekt mit einer Eigengewebeverpflanzung des Patienten zu decken.“
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28.01.2011 Pressemitteilung Unfallkrankenhaus Berlin
Bundesverkehrsminister besucht Unfallkrankenhaus Berlin
Ramsauer: Zahl der Unfallopfer weiter senken
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat am 28. Januar 2011 das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) besucht. Auf Einladung von Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb, besichtigte Minister Ramsauer zusammen mit Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), die wichtigsten Stationen der Behandlung von Unfallopfern. Hintergrund des Besuches ist der aktuelle Schwerpunkt der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!". Sie konzentriert sich auf das Thema Schwer- bzw. Schwerstverletzte. So warnen u.a. eindringliche Plakate an den Autobahnen vor den Folgen zu hoher Geschwindigkeit.
Ramsauer: „Die Ärzte, Schwestern und Pfleger am Unfallkrankenhaus Berlin erleben tagtäglich, welche schrecklichen Folgen Verkehrsunfälle haben können. Durch schnelle medizinische Versorgung und dank modernster Ausstattung leisten sie und ihre Kollegen in anderen Krankenhäusern einen Riesenbeitrag zur Rettung von Menschenleben. Schwer- und Schwerstverletzte werden mit speziellen Therapien und Rehabilitation wieder zurück ins Leben geführt. Der lange Weg der Genesung ist mit Schmerz und Leid verbunden. Wir müssen daher alles daran setzen, dass es erst gar nicht dazu kommt. Unser Ziel ist, die Zahl der Unfallopfer weiter zu senken. Die Formel hierfür lautet: Runter vom Gas im Straßenverkehr und Tempo in der medizinischen Versorgung."
Minister Ramsauer bestätigte einen erfreulichen Trend der Verkehrsstatistik: Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr demnach erneut deutlich gesunken. Im Jahr 2010 verloren rund 3.700 Menschen auf deutschen Straßen ihr Leben. Das ist ein Rückgang um etwa 10% im Vergleich zu 2009 und damit ein historischer Tiefstand.
Christian Kellner, DVR-Hauptgeschäftsführer, wies bei dem Besuch darauf hin, dass die Kampagne „Runter vom Gas!" eng mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zusammenarbeite, um noch stärker auf die hohe Zahl der Verletzten aufmerksam zu machen. Für eine bessere Analyse der Unfallfolgen plädierte Kellner für eine zusätzliche Kategorie der amtlichen Unfallstatistik. „Als ,schwerverletzt’ gelten bisher alle Unfallopfer, die nach einem Verkehrsunfall für mindestens 24 Stunden stationär in eine Klinik aufgenommen werden. Damit umfasst diese Kategorie sowohl Patienten, die zur Beobachtung aufgenommen werden, als auch lebensgefährlich Verletzte." Daher sprechen sich DVR und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) für eine zusätzliche Kategorie "lebensgefährlich verletzt" aus.
„Kampagnen wie ,Runter vom Gas!’ und weitere Präventionsmaßnahmen sensibilisieren eine breite Öffentlichkeit und helfen dabei, Verkehrsunfälle durch nicht angepasste Geschwindigkeit zu verhindern", so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses. „Als Traumazentrum sind wir täglich mit schwersten Verletzungen konfrontiert. Deshalb laden wir beispielsweise regelmäßig Schulklassen ein, unsere Patienten kennenzulernen und sich aus erster Hand über Unfallrisiken und -folgen zu informieren."
Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!" wurde im März 2008 gemeinsam von BMVBS und DVR initiiert und macht in Kooperation mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit Autobahnplakaten auf die Folgen unangepasster Geschwindigkeit aufmerksam. Zudem umfasst die Kampagne Anzeigen, Fernseh-, Kino- und Radiospots sowie umfangreiche Öffentlichkeits- und Facharbeit.
Mehr zur Verkehrssicherheitskampagne unter www.runter-vom-gas.de
24.01.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Auf Zenz folgt Zahn
Führungswechsel in der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizinweitere Informationen:
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17.01.2011 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum
Münchner Lungenspezialist arbeitet jetzt am Bergmannsheil
Professor Dr. Jürgen Behr ist neuer Direktor der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und BeatmungsmedizinDie Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil hat einen neuen Direktor: Prof. Dr. Jürgen Behr trat zum 1. Dezember 2010 die Stelle als Nachfolger von Prof. Dr. Gerhard Schultze-Werninghaus an. Prof. Behr war zuletzt Leiter des Schwerpunkts Pneumologie und klinischer Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik I an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum Großhadern. Heute fand am Bergmannsheil seine Antrittsvorlesung statt.
„Wir sind überzeugt, dass Professor Behr die Zukunft dieser Klinik in gute Bahnen lenken wird“, sagte Dr. Bernd Lohbeck, Verwaltungsdirektor des Bergmannsheil bei der Veranstaltung. Elmar Milles, Aufsichtsratsvorsitzender des Bergmannsheil erinnerte daran, dass die Pneumologie seit frühester Zeit eine tragende Säule des Bergmannsheil sei: „Die führenden Köpfe dieser Klinik waren immer auch Meinungsbildner in Expertenkreisen. Dank seiner klinischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Schwerpunkte erfüllt Professor Behr die Anforderungen für diese Position in hohem Maße.“
Bergmannsheil als „Wiege der Pneumologie“
Zur Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin gehören 52 Bettenplätze, ein Schlaflabor und ein Team aus rund 50 Ärzten und Pflegekräften sowie zwei Atmungstherapeuten. Pro Jahr werden rund 3.000 Patienten behandelt. Schwerpunkte der Klinik sind akut- und chronisch-entzündliche Lungenerkrankungen, Lungenkrebs, Lungengerüsterkrankungen (Lungenfibrose, Sarkoidose, Mukoviszidose) und nächtliche Atmungs- und Kreislaufstörungen. Auch Lungengefäßerkrankungen mit Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) sowie Patienten mit berufsbedingten Atemwegs- und Lungenerkrankungen werden von den Bochumer Spezialisten therapiert. „Das Bergmannsheil gilt als die Wiege der Pneumologie in Deutschland“, sagte Prof. Behr. „Ich bin sehr stolz, diese traditionsreiche Klinik zu leiten.“ Prof. Dr. Richard Viebahn, Prodekan der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum lud den neuen Direktor dazu ein, sich auch aktiv in eine gute Studentenausbildung einzubringen. Prof. Behr griff den Faden auf und gab in seiner Antrittsvorlesung einen Überblick über diagnostische und therapeutische Verfahren bei der pulmonalen Hypertonie.
Von München nach Bochum
Prof. Dr. Jürgen Behr wurde am 06.09.1960 in Bamberg geboren. Nach seinem Medizinstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erhielt er 1985 die ärztliche Approbation und beendete zwei Jahre später seine Promotion mit dem Abschluss summa cum laude. In der Folgezeit erhielt er die Facharztanerkennung für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Kardiologie und erwarb die Zusatzbezeichnung für das Fach Allergologie. 1999 habilitierte er sich und wurde 2002 zum außerplanmäßigen Professor an der LMU ernannt.
Während seiner beruflichen Laufbahn am Klinikum der LMU war Prof. Behr unter anderem als Funktionsoberarzt des Schwerpunkts Pneumologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Klinikum Großhadern tätig. 2001 übernahm er die Leitung des Schwerpunkts Pneumologie, die er bis zu seinem Wechsel nach Bochum inne hatte. Von 2001 bis 2007 war er außerdem zuständiger Oberarzt der internistischen Nothilfe und der interdisziplinären Intensiv- und Notaufnahmestation. Forschungsschwerpunkte von Prof. Behr sind unter anderem Lungenhochdruck, COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) und weitere entzündliche Lungenerkrankungen.
weitere Informationen:
Prof. Dr. Jürgen Behr
Direktor der Medizinischen Klinik III - Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6444 (Sekretariat)
E-Mail: juergen.behr@bergmannsheil.de
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Robin Jopp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wi-Med Bergmannsheil GmbH
c/o Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
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20.12.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Prof. Dr. Stöckle wird neuer Ärztlicher Direktor
der BG Klinik Tübingen
Der Vorstand des Klinikträgers der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) hat Prof. Dr. Ulrich Stöckle (46) zum neuen Ärztlichen Direktor der Tübinger BG Klinik gewählt. Prof. Stöckle ist seit 2007 Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Er wird zum 1. April 2011 als Ärztlicher Direktor der BG Klinik Tübingen die Nachfolge von Prof. Dr. Kuno Weise antreten, der altersbedingt aus seinem Amt ausgeschieden ist. Wie auch sein Vorgänger soll Prof. Stöckle zugleich die Professur für Unfallchirurgie an der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen übernehmen. Aus einem hochkarätigen Bewerberfeld hat der Vorstand des Vereins für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V., Träger der BG Kliniken Tübingen und Ludwigshafen, Prof. Dr. med. Ulrich Stöckle als neuen Ärztlichen Direktor der BG Klinik Tübingen ausgewählt. Vorausgegangen war eine Abstimmung in einer gemeinsam von Vertretern des Klinikträgers und der Universität Tübingen besetzten Kommission.
Prof. Stöckle verfügt national und international über einen ausgezeichneten Ruf als Unfallchirurg und Wissenschaftler. Während seiner Zeit als Leiter der Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar hat er darüber hinaus bewiesen, dass er als Führungskraft hervorragend in der Lage ist, die mit der Leitung einer modernen Klinik verbundenen Managementaufgaben effizient und erfolgreich zu lösen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm unseren Wunschkandidaten für das Amt des Ärztlichen Direktors in Tübingen verpflichten konnten“, sagt Fabian Ritter, Geschäftsführer des Trägers der BG Klinik Tübingen.
„Ich freue mich sehr, zukünftig in diesem herausragenden Traumazentrum tätig sein zu können“, sagt Prof. Stöckle. „Gerne stelle ich mich den vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die mit dem Amt des Ärztlichen Direktors eines so renommierten Hauses wie der Tübinger BG Klinik verbunden sind.“ In der Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern will er dazu beitragen, „das Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren weiter erfolgreich zu optimieren, sowohl zum Nutzen der Versicherten als auch zum Nutzen der Kostenträger.“ Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Ärztlicher Direktor der BG Klinik soll Prof. Stöckle auch den Lehrstuhl für Unfallchirurgie der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen übernehmen. Durch die Berufung von Professor Stöckle zum ordentlichen Professor der Universität Tübingen soll laut Ritter die bewährte Zusammenarbeit der "BG" mit den Einrichtungen der Universität Tübingen vertieft werden.
Prof. Stöckle wird einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit auch auf die unfallchirurgische Forschung legen. Die klinischen Schwerpunkte von Prof. Stöckle liegen insbesondere in der Versorgung von Mehrfachverletzten, in der Hüft- und Beckenchirurgie, der Wirbelsäulenchirurgie sowie der minimal-invasiven computerassistierten Chirurgie. Bei seinen Forschungsarbeiten konzentrierte sich Prof. Stöckle in den vergangenen Jahren schwerpunktmäßig auf die Entwicklung neuer Implantate und verbesserter Operationstechniken.
Sein Medizinstudium begann Prof. Stöckle 1984 an der Technischen Universität München. Nach seinem Studium arbeitete und forschte er am Virchow Klinikum der Humboldt Universität in Berlin. Im Jahr 2002 wurde der gebürtige Göppinger leitender Oberarzt der Unfallchirurgie der Charité Berlin. Aufgrund seiner herausragenden klinischen Tätigkeit wurde er zum stellvertretenden Klinikdirektor des Zentrums für Chirurgie der Berliner Universitätsklinik ernannt. Nach 14 Jahren in Berlin zog es ihn zurück nach München, wo er seit 2007 als Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar tätig ist.
Der Sohn eines Internisten, der in seiner Freizeit gerne Ski fährt, segelt oder Golf spielt, möchte „an die gute Arbeit meiner Vorgänger anknüpfen und die Kooperation mit der Universität Tübingen weiter ausbauen“. Sein besonderes Anliegen ist es, „alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen an der positiven Weiterentwicklung der Klinik zu beteiligen“. Er sieht der Zusammenarbeit mit Vorfreude entgegen. Professor Stöckle bildet zusammen mit der Pflegedirektorin Doris Dietmann und dem Kaufmännischen Direktor Michael Schuler künftig das Direktorium der BG Klinik in Tübingen. Beide Kollegen freuen sich schon auf den neuen Ärztlichen Direktor. „Wir sind uns sicher, dass wir ein gutes Team werden. Kooperative Führung und kollegiale Zusammenarbeit an der Spitze unserer Klinik sind Grundvoraussetzung für eine gute Arbeit zum Wohle der Patienten“, meint Michael Schuler. „Professor Stöckle passt hervorragend in unser Team und gemeinsam werden wir die Klinik medizinisch, wissenschaftlich und wirtschaftlich voranbringen.“
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16.12.2010 Pressemitteilung Unfallkrankenhaus Berlin
Familienfreundliche Arbeitsplätze, Vorreiter in Telemedizin und modernste Notfallversorgung
Gesundheitsminister Rösler informiert sich über Innovationskonzepte am Unfallkrankenhaus Berlin
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler besucht am 16. Dezember 2010 das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Neben der Besichtigung einer der leistungsstärksten Notaufnahmen der Hauptstadt stehen besondere gesundheitspolitische Herausforderungen im Fokus des zweistündigen Termins: Der Einsatz des überregionalen Traumazentrums für die Patientenversorgung im ländlichen Raum mittels hochmoderner Telemedizin, das Engagement des ukb gegen Fachkräftemangel durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Bürokratieabbau durch gemeinsame elektronische Dokumentation.Optimale Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum durch Telemedizin
Die Versorgung der Bevölkerung in der Fläche wird zunehmend schwieriger. Technische Lösungen können helfen, werden aber die Vorortkompetenz nicht ersetzen können. Einen wesentlichen Pfeiler stellt die Telematik im Gesundheitswesen dar, speziell im Bereich der Telemedizin, Teleradiologie und Teleneurologie. Bei seinem Besuch des Unfallkrankenhauses Berlin will sich Herr Bundesminister Dr. Philipp Rösler ein Bild vom Routinebetrieb telemedizinischer Methoden machen.
Dienten teleradiologische Verfahren in der Anfangszeit dem Einholen einer Zweitmeinung, um geeignete Patienten in ein Zentrum zu transportieren, geht es heute um die Stabilisierung der medizinischen Versorgung vor Ort. Auf dem Gebiet der Teleradiologie kooperiert das Unfallkrankenhaus Berlin bereits mit zehn Kliniken in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Partner sind zahlreiche öffentliche und private Krankenhausträger. 21 Radiologen und 36 Medizinisch-technische Assistenten (MTA) sorgen für reibungslose Abläufe.
Demonstriert wird eine teleradiologische Konferenz zwischen dem Institut für Radiologie des ukb und dem KMG-Klinikum Kyritz an der Knatter. Per Videokonferenz, unter Zuhilfenahme des jüngst entwickelten Bildbetrachtungssystems „Telepresence 1000“ von Cisco Systems, diskutieren der Radiologe Prof. Dr. med. Sven Mutze mit dem Chirurgen Herrn Dr. Fred Gätcke über die nächsten Schritte von Diagnostik und Therapie, die selbstverständlich in Kyritz erfolgen sollen. Zugrunde liegen Untersuchungsdaten aus einer in Kyritz angefertigten Computertomographie, wobei das KMG-Klinikum Kyritz eigene Fachärzte für Radiologie nicht mehr vorhält.Im Bereich der Teleradiologie befunden die Ärztinnen und Ärzte des Unfallkrankenhauses Berlin pro Jahr 50.000 externe Untersuchungen.
Seit 2008 besteht die enge Kooperation zwischen der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit und Frührehabilitation des ukb und dem Sana-Klinikum Templin. Die Notwendigkeit der raschen Diagnostik und des sehr schnellen Therapiebeginns bei Schlaganfallpatienten ist bekannt. Über ein spezielles teleneurologisches System (Firma Meytec) ist es gelungen, für eine stabile gemeinsame Betreuung der Patienten mit frischem Schlaganfall zu sorgen, wobei die Patienten vor Ort in Templin verbleiben, ab 1. Mai 2011 sogar auf einer neuen regionalen Stroke Unit.
Der Klinikdirektor, Herr Dr. med. Ingo Schmehl, der für Teleneurologie zuständige Oberarzt, Herr Dr. med. Stephan Kinze und Frau Dr. Ruth Mähl, Ärztliche Leiterin des Sana-Krankenhauses Templin, werden gemeinsam unter Nutzung der Teleneurologie Patienten untersuchen.
Bürokratieabbau durch gemeinsame elektronische Dokumentation
Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Physiotherapeuten verbringen wertvolle Arbeitszeit in der papiergestützten und jeweils getrennten Dokumentation von Maßnahmen und Beobachtungen.
Aus unterschiedlichen Gründen ist eine sorgfältige Dokumentation schon im Interesse der Patienten notwendig, eine Delegation der fachspezifischen Aufzeichnungen an sogenannte Dokumentationsassistenten ist nur in geringem Umfang möglich, daher bedarf es auch auf diesem Feld des Einsatzes moderner Technik. Der Bundesminister wird eine 36-Betten-Station des Unfallkrankenhauses Berlin besichtigen, auf welcher eine mobile elektronische Dokumentation eingeführt ist, die von den Berufsgruppen Arzt, Krankenpflege und Physiotherapie gemeinsam genutzt wird. Doppeldokumentationen entfallen, die eine Berufsgruppe sieht den Eintrag der jeweils anderen. Die Informationen sind durch die Leichtigkeit und Mobilität auch jederzeit am Bett, auf demselben Dokumentationsschirm können den Patienten im Zimmer Röntgenbilder, CT und MRT gezeigt werden, woraus größtmögliche Transparenz resultiert. Der Einsatz sogenannter „mobiler Visitenwagen“ erleichtert allen Beteiligten die Arbeit und kann als wesentlicher Schritt in Richtung Bürokratieabbau im Krankenhaus angesehen werden.
Das familienfreundliche Krankenhaus – jetzt mit Kulturkindergarten
Kind oder Karriere - Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Beschäftigten im Gesundheitswesen schwierig. Lange Arbeitszeiten, mangelnde Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung und fehlende Betreuungsangebote machen die Gesundheitsberufe unattraktiv.
Das Unfallkrankenhaus Berlin in der Trägerschaft eines Berufsgenossenschaftlichen Vereins setzt seit Jahren Akzente: Seit 2001 gilt die elektronische Zeiterfassung für die Beschäftigten aller Berufsgruppen, hieraus resultiert eine große Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung.
Im Januar 2010 konnte mit dem Marburger Bund für die Ärztinnen und Ärzte ein besonderer Abschluss erzielt werden. Als erstes deutsches Krankenhaus bezahlt das ukb den ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz eines arztspezifischen Tarifvertrages eine monatliche Vergütung für jedes Kind in Höhe von 88,88 Euro. Das ukb wurde daraufhin vom Marburger Bund in die Gruppe der familienfreundlichen Krankenhäuser aufgenommen.
Aktuell hat sich das Unfallkrankenhaus Berlin in Kooperation mit der Dussmann Gruppe zur systematischen Optimierung der Arbeitsbedingungen, insbesondere von Mitarbeitern mit Kindern entschlossen. Die öffentliche Kindertagesstätte auf dem Klinikgelände des Unfallkrankenhauses bietet ab 1. Mai 2011 sämtlichen Mitarbeitern des Hauses qualifizierte Betreuungsmöglichkeiten für ihren Nachwuchs. Die ungewöhnlichen Öffnungszeiten von 05:00 bis 21:00 Uhr orientieren sich an den Schichtdiensten des medizinischen Personals und ermöglichen maximale Flexibilität bei der familiären Alltagsplanung. Insgesamt bis zu 80 Kindern im Alter von 8 Wochen bis 6 Jahren bietet der Kulturkindergarten Platz. Der Kulturaspekt im Sinne der besonderen Förderung musischer und wissenschaftlicher Talente wird einerseits durch die Dussmann Unternehmensgruppe garantiert, die über Erfahrungen durch das Betreiben des Kulturkaufhauses in Berlin verfügt, andererseits wurde eine enge Partnerschaft mit der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Prof. Heik Affheldt vereinbart. Auch das Spiel- und Lernangebot lässt keine Wünsche offen: auf dem 1.100 m² großen Außengelände werden eine Wasserspielanlage, Klettergeräte und Sandkästen errichtet; ganz in der Nähe liegen die Schwimmhalle und Sportanlagen des ukb sowie ein Streichelzoo. Das pädagogische Konzept umfasst bilinguale Sprachangebote auf Deutsch und Englisch, die besondere Förderung wissenschaftlicher, sportlicher und musischer Talente und folgt dem sogenannten Situationsansatz, einem modernen sozialpädagogischen Konzept zur Begleitung von Bildungs- und Lebensbewältigungsprozessen im Zielhorizont von Autonomie, Solidarität und Kompetenz.
Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, mindestens in den Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie unter den Ärztinnen und Ärzten ist leicht vorhersehbar. Es ist dringend notwendig, die Arbeitsplätze unter vielfältigen Gesichtspunkten attraktiv zu gestalten. Der Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, das Unfallkrankenhaus Berlin und die Dussmann Gruppe setzen mit dem Spatenstich am 16.12.2010 ein weiteres wichtiges Signal auf diesem Gebiet.
03.12.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
BG Klinik unterstützt „Tag des brandverletzten Kindes“
Der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. ruft am 07.12.2010 erstmals zum bundesweiten „Tag des brandverletzten Kindes“ auf. Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie an der BG Klinik geben anlässlich des Aktionstages Tipps, wie Verbrennungsverletzungen bei Kindern vermieden werden können und welche Erste Hilfe Maßnahmen im Notfall sinnvoll sind.Nach Informationen von „Paulinchen e.V.“ müssen jährlich ca. 6000 Kinder unter 15 Jahren aufgrund schwerer Brandverletzungen stationär in Kliniken aufgenommen werden. Mehr als 30 000 Kinder mit Verbrennungen und Verbrühungen müssen ärztlich versorgt werden. Bei Kindern überwiegen Verbrühungsunfälle und meistens können Erwachsene nicht mehr schnell genug eingreifen. Ursachen sind vor allem heiße Flüssigkeiten, gefolgt von Berührungen mit heißen Gegenständen, wie z. B. Kaminöfen sowie Flammen, Brände und Säuren.
Eltern können Unfälle vermeiden
„Die meisten Brandverletzungen bei Kindern, könnten durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen wie z. B. Schutzgitter vor Öfen, Vorsicht im Umgang mit brennenden Kerzen gerade jetzt zur Weihnachtszeit und heißen Getränken vermieden werden“, sagt Universitätsprofessor Hans-Eberhard Schaller, Direktor der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie an der BG Klinik Tübingen. Herabstürzende Wasserkocher, umgekippte Kaffee- oder Teetassen sowie die Verwendung von Brandbeschleunigern beim Grillen führen bei Kindern immer wieder zu schweren Brandverletzungen. „Ein Erwachsener erleidet durch 45 Grad heißes Wasser bei einer Einwirkzeit von 31 Sekunden eine drittgradige Verbrennung. Beim Kleinkind dauert es nur zehn Sekunden“, erklärt Prof. Schaller. Der Inhalt einer Kaffeetasse kann 30 Prozent der Hautoberfläche eines Kleinkindes verbrühen und dabei zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. „Richtige Aufklärung von Eltern und Kindern durch Präventionskampagnen sehen wir deshalb als eine unserer wichtigsten Aufgaben, um Unfälle zu verhindern“, betont Prof. Schaller.
Richtige Erste Hilfe Maßnahmen
Zur wichtigen Erstmaßnahme gehört das Entfernen heißer Textilien sowie das Kühlen des thermisch geschädigten Hautareals mit Leitungswasser. „Die richtige Kühltemperatur liegt zwischen 10 und 20 Grad für maximal 10 Minuten. Die Kaltwassertherapie soll verhindern, dass sich die Verbrennung in tiefere Hautschichten ausbreitet“, erklärt Dr. Afshin Rahmanian-Schwarz, Oberarzt an der Klinik für Plastische Chirurgie. Hausrezepte wie das Auftragen von Butter, Mehl oder Zahnpasta bringen dagegen nichts, sondern schaden der Verletzung viel mehr. Bei großflächigen thermischen Schädigungen sowie Verbrennungen der Hände und Füße, des Gesichts, des Genitalbereichs sowie der großen Gelenke gehört das Kind in die Obhut eines Verbrennungszentrums. „Verbrennungen sehen am Anfang nie so schlimm aus. Erst im Verlauf, wenn sich die Verbrennung in tiefere Hautschichten absetzt, zeigt sich das volle Ausmaß“, mahnt Dr. Rahmanian-Schwarz.
Schwere Zeit für die Familie
Die Behandlung brandverletzter Kinder ist in vielfältiger Weise belastend für die kleinen Patienten. „Je nach Tiefe der Verbrennung muss das verbrannte Gewebe operativ entfernt und die betroffene Stelle mit einer Hauttransplantation bedeckt werden“, erklärt Prof. Schaller. „Die entnommenen dünnen Hautschichten, müssen auf den verletzten Gebieten erst anwachsen, bevor mit der Rehabilitation begonnen werden kann“. Nachdem alle Brandwunden mit Haut versorgt und verheilt sind, bekommt das Kind einen maßangefertigten dehnbaren Druckverband, der ein bis zwei Jahre 24 Stunden am Tag getragen werden muss. Der Verband dient dazu, eine übermäßige Narbenentwicklung zu verhindern. Damit die Haut trotz Narben elastisch bleibt, müssen diese täglich eingecremt, verbunden und mit Krankengymnastik behandelt werden.
Die psychische Belastung ist für die betroffenen Kinder, Eltern und Geschwister groß. „Die verletzten und traumatisierten Kinder sowie die Eltern brauchen intensive psychologische Betreuung zur Reintegration in den Alltag“, sagt Dr. Rahmanian-Schwarz. Hilfe von Angehörigen und Freunden sei daher wichtig. „Paulinchen e.V.“ unterstützt die Betroffenen mit Gesprächen und hilfreichen Informationen. Seit 1996 bietet der Verein jährlich das „Paulinchen-Seminar“ an, bei dem sich Kinder und Eltern zusammen mit Spezialisten ein Wochenende lang über ihre Erlebnisse austauschen können. „Wir arbeiten schon viele Jahre mit Paulinchen zusammen und begrüßen die Initiative zum Tag des brandverletzten Kindes sehr“, sagt Prof. Schaller abschließend.
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24.11.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen
Deutschlands beste Klinikwebsite:
BG Klinik Ludwigshafen auf Platz 4
Der neue Internetauftritt der BG Klinik Ludwigshafen belegte beim diesjährigen Wettbewerb „Deutschlands Beste Klinikwebsite“ den vierten Platz. Dieser Wettbewerb wird vom Heidelberger Institut für Medizinmarketing betreut und ist mit fast 500 teilnehmenden Kliniken der größte und renommierteste seiner Art. Viertbeste Klinikwebsite Deutschlands kommt aus Ludwigshafen
„Dieses sehr gute Ergebnis zeichnet unser umfangreiches Informationsangebot für Patienten und Besucher aus“, erklärt Bernward Schröter, Kaufmännischer Direktor der Klinik, „es zeigt, dass wir mit dem Ansatz, unsere Internetseiten konsequent an den Bedürfnissen unserer Zielgruppen auszurichten, auf dem richtigen Weg sind.“
Auch Susann Eilers, in der Klinik gesamtverantwortlich für die neue Internetpräsenz, freut sich über die gute Bewertung: „Jedes Jahr bewerben sich hunderte Kliniken in Deutschland um diesen Award. Es motiviert uns und spornt uns an, dass wir es mit unserem neuen Auftritt zusammen mit unserer Agentur „blindwerk – neue medien KG“ auf Anhieb auf Platz 4 geschafft haben.“
Der Wettbewerb
Der Wettbewerb „Deutschlands beste Klinikwebsite“ findet seit 2005 jährlich statt. Er wurde von Novartis Pharma initiiert und wird seit 2005 vom Heidelberger Institut für Medizinmarketing wissenschaftlich betreut.
Das Heidelberger Gutachter-Team bewertete in einem mehrmonatigen Verfahren die eingereichten Internetauftritte anhand von über 100 Qualitätskriterien, wie Design, Bedienung, Kreativität, medizinische Inhalte,
Die Website www.bgu-ludwigshafen.de
Der neue Internetauftritt der BG Klinik Ludwigshafen ging im Sommer 2010 online. Die übersichtliche und auf das Wesentliche reduzierte Startseite bietet verschiedene Einstiegsmöglichkeiten für die Nutzer, die so intuitiv zu den für sie relevanten
Die technische Umsetzung erfolgte über die Südpfälzer „blindwerk – neue medien KG“, sie betreut die Internetpräsenz auch weiterhin in allen Fragen zur Gestaltung, Technik und Barrierefreiheit.
Über die BG Klinik Ludwigshafen
Die BG Klinik Ludwigshafen zählt in den Bereichen Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie zu den renommiertesten Adressen in Deutschland. Die Klinik steht allen Patienten offen. Sie verfügt über das modernste Zentrum für die chirurgische Behandlung schwerer und schwerster Verbrennungen in Europa sowie ein interdisziplinär ausgerichtetes Wirbelsäulenzentrum. Neben Unfallchirurgie und Orthopädie, Plastischer, Hand- und Tumorchirurgie ist die Klinik spezialisiert auf die Behandlung Rückenmark- und Brandverletzter, auf technische Orthopädie und Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rehabilitationsmedizin sowie auf Knie- und Hüftendoprothetik.
Pro Jahr werden in der BG Klinik Ludwigshafen fast 10.000 Patienten stationär und rund 20.000 Patienten ambulant behandelt. Die chirurgischen Teams führen mehr als 38.000 operative Eingriffe jährlich aus. Das Haus verfügt über 418 Betten. Die Klinik wurde 2005 von der Landesregierung zum ersten Notfallmedizinischen Zentrum in Rheinland-Pfalz ernannt. Klinikträger ist der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V. In ihm engagieren sich rund 16 Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen.
Über blindwerk – neue medien
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Pressekontakt:
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen
Susann Eilers
Öffentlichkeitsarbeit / Neue Medien
E-Mail: seilers@bgu-ludwigshafen.de
Tel.: 0621 6810-2394
Mobil: 0176-24243981
BG Klinik Ludwigshafen
Ludwig-Guttmann-Str. 13
67071 Ludwigshafen
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blindwerk – neue medien KG
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Telefon: 06323 988529
E-Mail: jan.entzminger@blindwerk.de
blindwerk - neue medien KG
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76835 Rhodt unter Rietburg
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02.11.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt/Main
BGU ist ab 2011 „Hand-Trauma-Center“ – als einzige Klinik im
Rhein-Main-Gebiet
Seit diesem Jahr befindet sich ein europaweites Netzwerk im Aufbau, das die Versorgung von handchirurgischen Notfällen auf höchstem Niveau sicherstellen soll. Dazu vergibt die FESSH (Federation of European Societies for Surgery of the Hand), die europäische Dachorganisation der nationalen handchirurgischen Gesellschaften, an entsprechend qualifizierte handchirurgische Kliniken nach Überprüfung ein Diplom. Dieses weist die Klinik als „Hand-Trauma-Center“ aus und ist für jeweils 3 Jahre gültig.
Die Anerkennung als „Hand-Trauma-Center“ setzt unter anderem die Tätigkeit von mehreren ausgebildeten und geprüften Handchirurgen voraus, sowie eine handchirurgische Versorgung über einen eigenen Dienst zu jeder Tages- und Nachtzeit. Zudem ist der Nachweis einer Mindestanzahl von mikrochirurgischen Eingriffen erforderlich.
Nachdem 2010 deutschlandweit acht Klinken als „Hand-Trauma-Center“ eingestuft wurden, dürfen ab 2011 fünf weitere Kliniken diese Bezeichnung in Deutschland führen, darunter auch die BG Unfallklinik in Frankfurt am Main, diese übrigens als einzige Klinik im Rhein-Main-Gebiet. Die nächsten „Hand-Trauma-Centren“ befinden sich in Bad Neustadt/Saale und in Bonn. „Damit wird nicht nur die hochqualifizierte Versorgung von handchirurgischen Notfällen in der BGU Frankfurt am Main gewürdigt, sondern auch die überregionale Bedeutung der Klinik unterstrichen“, so der Ärztliche Direktor der BG Unfallklinik, Prof. Dr. Reinhard Hoffmann.
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Krötz
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Berlin, den 15.10.2010
Kompetenz und Qualität in der Schlaganfall-Behandlung
Klinik für Neurologie erhält Zertifikat als überregionale Stroke Unit
Die Schlaganfall-Spezialstation der Klinik für Neurologie im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) ist jetzt als „überregionale Stroke Unit" für Berlin und Brandenburg zertifiziert und gehört damit zu den drei führenden Schlaganfallzentren in der Region.
Mit großem Engagement erweiterte die Klinik für Neurologie unter Leitung von Klinikdirektor Dr. med. Ingo Schmehl ihren seit 2002 bestehenden Versorgungsauftrag zur interdisziplinären Akutversorgung von Schlaganfallpatienten gemäß den bundesweiten Qualitätsstandards der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) und der Deutschen Stiftung Schlaganfall-Hilfe.
Das bis 2013 gültige Zertifikat wurde im Rahmen einer systematischen Prüfung der Struktur- und Prozessqualitätskriterien durch eine unabhängige Expertenkommission erstellt und bestätigt. Voraussetzung für die Zertifizierung ist unter anderem ein multimodales Monitoring der Vitalparameter, die kontinuierliche Schulung des Pflegeteams, eine 24-Stunden-Einsatzbereitschaft der radiologischen und neurologischen Abteilungen und eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlaganfallregister (ADSR).
Die Stroke Unit des ukb ist auch an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr auf die komplexe rehabilitative Schlaganfall-Behandlung vorbereitet. Zum diagnostischen Spektrum gehören das hochauflösende CCT, die CT-Angiographie und die Ultraschalldiagnostik hirnversorgender Arterien, das Diffusions-CT, die Magnet-Resonanz-Tomographie und die digitale Subtraktionsangiographie.
Die therapeutischen Maßnahmen umfassen intravenöse, intraarterielle und kombinierte Lysen und die mechanische Rekanalisierung.
Zur Rehabilitation steht permanent ein Team von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Neurolinguisten und Neuropsychlogen bereit.
Eine flächendeckende Versorgung für das gesamte Stadtgebiet und Teile Brandenburgs wird durch Kooperationen mit anderen regionalen Stroke Units in den Berliner Krankenhäusern Königin Elisabeth Herzberge (KEH) und dem DRK-Klinikum Köpenick, dem Krankenhaus Schwedt sowie den Kliniken Märkisch Oderland und den Sana-Kliniken Lichtenberg und Templin sichergestellt. Mit letzterer besteht zusätzlich eine intensive teleradiologische und teleneurologische Zusammenarbeit.
Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt/Main
Ärztlicher Direktor der BGU wird Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V.
Prof. Dr. med. Reinhard Hoffmann ist für 2013 zum Präsidenten der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) gewählt worden. Die Wahl fand bei der Mitgliederversammlung der DGU im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie am 27. Oktober in Berlin statt. „Eine meiner Hauptaufgaben wird sein, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die international als beispielgebend anerkannte Versorgungsqualität der Unfallverletzten in Deutschland auf dem hohen Niveau zu halten und im gesundheitspolitischen Umfeld weiter zu entwickeln“, so der designierte DGU Präsident. Der DGU Präsident fungiert zudem in seinem Amtsjahr in Personalunion als ein Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und vertritt damit auch Belange und Anliegen der Orthopädie.
Die DGOU e.V. ist eine medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft, die als Vereinsverband die Ziele und Aufgaben der beiden Trägervereine der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. und ihrer jeweiligen Mitglieder bündelt. Sie hat die Aufgabe, die übergeordneten und gemeinsamen medizinisch-wissenschaftlichen und interdisziplinären Belange des Faches „Orthopädie und Unfallchirurgie“ in Forschung, Aus-, Weiter- und Fortbildung und praktischer Anwendung zu fördern und verfolgt damit die Förderung von Wissenschaft und Forschung.
Hoffmann ist seit 2004 Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie an der BG Unfallklinik in Frankfurt am Main. Er bekleidet zudem die Positionen des ärztlichen Geschäftsführers und des ärztlichen Direktors. Zudem war er von 2001 an bis Ende 2009 stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinikum Offenbach GmbH und Chefarzt der dortigen Unfallchirurgie.
Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung geht an BGU-Arzt
Der Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung ging in diesem Jahr an PD Dr. med. habil. Pawel Bak, dem Leiter der Abteilung für berufsgenossenschaftliche Heilverfahrenssteuerung und Rehabilitation und Chefarzt der Abteilung für Rehabilitation an der BGU Frankfurt am Main. Er gewann den Preis mit seiner Arbeit „Multidimensionales Assessment als rationale Grundlage der Prozess- und Ergebnisoptimierung in der Rehabilitation“. Dazu der Preisträger Pawel Bak: „Die Arbeit befasst sich mit theoretischer Fundierung und praktischer Erprobung eines innovativen Qualitätsmanagementsystems in der Rehabilitation. Das System bewertet die Ergebnisse von komplexen Rehabilitationsinterventionen aus der Patientenperspektive. Dies ermöglicht eine stetige Verbesserung der Rehabilitationsprozesse bei Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungssystems“.
Der Preis wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. verliehen. Eingereicht werden können wissenschaftliche Arbeiten aus Klinik, Forschung und Praxis, die den Nutzen und Erfolg der Rehabilitation nach Verletzungen und Erkrankungen aus dem Gebiet Orthopädie und Unfallchirurgie untersuchen.
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Rita Krötz
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06.10.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg
BG-Unfallklinik bekommt neuen medizinischen Chef
Professor Dr. med. Dieter Rixen wird Ärztlicher Direktor
Am 1. Oktober 2010 hat bei der BG-Unfallklinik Duisburg GmbH Herr Professor Dr. med. Dieter Rixen seine Arbeit als Ärztlicher Direktor und gleichzeitig als Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie aufgenommen und somit die Nachfolge von Herrn Professor Dr. med. Horst-Rainer Kortmann angetreten, der Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen ist.
„Ich freue mich sehr, dass wir für diese Position einen so erfahrenen Experten gewinnen konnten, der mit der Krankenversorgung, der Lehre und der Forschung sowie mit ökonomischen Fragestellungen gleichermaßen bestens vertraut ist“, sagte der Geschäftsführer der Klinik, Herr Dipl.- Betriebswirt Heinz-Josef Reker.
Prof. Rixen, 1962 in New York geboren, studierte Medizin an der Universität Hamburg und war zunächst seit 1989 im Krankenhaus Köln-Merheim als Assistenzarzt tätig, bevor er sich in den Jahren 1993 – 1995 der Forschung im Themenbereich „Schwerverletzten-Versorgung“ an der Universität von New Jersey widmete.
Nach Deutschland zurückgekehrt, war er Assistenzarzt, Oberarzt im Krankenhaus Köln-Merheim und dort auch später Leitender Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie, Lehrstuhl der Universität Witten/Herdecke. In diesem Zeitabschnitt habilitierte Prof. Rixen an der Universität zu Köln und erhielt später die Professur an der Universität Witten/Herdecke. Zusätzlich absolvierte Prof. Rixen einen Studienlehrgang zum zertifizierten Gesundheitsökonomen.
Prof. Rixen ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung der Speziellen Unfallchirurgie. Sein breites klinisch-operatives Profil umfasst die gesamte moderne Traumaversorgung aller Altersstufen. Seine Schwerpunkte sind minimal-invasive und arthroskopische Eingriffe (Spiegelungen), sowie die Endoprothetik (Gelenksersatz). Sein spezielles Interesse gilt dem Kniegelenk. Darüber hinaus hat er besondere Erfahrung im posttraumatischen Komplikationsmanagement, einschliesslich der Osteomyelitis (Knochenentzündungs)- und Wiederherstellungschirurgie.
Für Prof. Rixen steht der Patient im Mittelpunkt. Er legt sehr großen Wert auf eine hohe fachliche Qualität, sowie auf die persönliche, individuelle Patientenbetreuung. Hierbei ist ihm eine gute Zusammenarbeit mit allen Behandelnden äußerst wichtig.
Prof. Rixen ist 48 Jahre alt, verheiratet, und hat 3 Kinder.
30.09.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Plastische Chirurgen der BG Klinik Tübingen behandeln erfolgreich verletzte Nerven
Bei schweren Unfällen werden häufig Nerven an Armen und Beinen verletzt. Oftmals sind Lähmungen und Taubheitsgefühle an den betroffenen Extremitäten die Folgen, unter denen die Betroffenen zu leiden haben. Die Plastischen Chirurgen der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) führen jährlich rund 200 Operationen an durch Unfällen zerstörten Nerven durch und können vielen Patienten damit Beweglichkeit und Sensibilität zurückgeben.
„Die häufigsten Ursachen unfallbedingter Nervenschädigungen sind beispielsweise offene Schnitt- oder Kreissägenverletzungen sowie so genannte Ausrissverletzungen an Armen und Beinen, sowohl nach Arbeitsunfällen als auch bei Unfällen im privaten Bereich“, erklärt Univ. Prof. Dr. med. Hans-Eberhard Schaller, Chefarzt der Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie an der BG Klinik. „Patienten mit derartigen Verletzungen sollten möglichst rasch in ein Zentrum für Plastische Chirurgie wie die BG Klinik verlegt werden, da wir mit mikrochirurgischen Techniken die Möglichkeit haben, die durchtrennten Nerven wieder zusammenzufügen.“
Mikrochirurgische Techniken
„Nach Motorradunfällen sehen wir bei unseren Patienten leider häufig Verletzungen des Armnervengeflechts, des so genannten Plexus brachialis“, berichtet Prof. Schaller. „Bei einem sogenannten Plexusausriss können entweder alle oder ein Teil der Nervenwurzeln aus dem Rückenmark ausgerissen sein. Im schlimmsten Fall für den Patienten kann dies zu einem komplett funktionslosen Arm führen. Eine Selbstheilung des Nervengewebes ist in solchen Fällen nicht zu erwarten.“ Zur Behandlung dieser Patienten wenden Prof. Schaller und sein Team mikrochirurgische Operationstechniken an. Mit Hilfe eines speziellen Operationsmikroskops können die Tübinger Plastischen Chirurgen die bei einem Unfall durchtrennten Nerven mittels haarfeiner Nähte wieder herstellen. Prof. Schaller: „Bei erfolgreicher Wiederherstellung der Nervenkontinuität wachsen die neuen Nervenfasern rund einen Millimeter pro Tag vom Ort der Verletzung nach körperfern.“
Zeit spielt eine wichtige Rolle
Frische Nervenverletzungen sollten möglichst rasch chirurgisch behandelt werden, idealer Weise innerhalb der ersten sechs Wochen nach dem Unfall. Dr. Theodora Manoli, Assistenzärztin an der plastisch-chirurgischen Klinik in Tübingen erklärt: „Nach Ablauf der ersten sechs Monate nach einer Nervenverletzung sind die Heilungsaussichten deutlich schlechter. Dies liegt nicht nur in der schlechteren Regenerationsfähigkeit des Nerven selbst, sondern auch am Muskelschwund in der betroffenen Extremität nach der langen Zeit der Inaktivität.“ Nach einer gelungenen Rekonstruktion z.B. des Armnervengeflechts muss der Patient etwas Geduld aufbringen.
Dr. Manoli: „Wir sprechen z. B. von einem sehr guten Heilungsverlauf, wenn ein Patient neun Monate nach der Erstversorgung eines kompletten Nervenwurzelaurisses des Armnervengeflechts bereits messbare Nervensignale im Schulterblattmuskel und im Bizeps hat. Die maximal erreichbare Funktion der reinnervierten Muskeln wird innerhalb der nächsten 12 Monate nach dem Auftreten messbarer Muskelsignale erreicht.“
„Auch bei fehlender Wiedererlangung der Funktion nach der erwartenden Zeit, die oft auf den Muskelschwund zurückzuführen ist, gibt es die Möglichkeit von Zweiteingriffen zur Verbesserung des Behandlungsergebnisses“, berichtet Prof. Schaller.
„Solche Eingriffe stellen so genannte motorische Ersatzplastiken dar, wobei die
Funktion an einem Gelenk durch Umsetzung von Muskelansätzen verbessert werden kann. Beispielsweise können Rückenmuskeln so umgesetzt werden, dass die Beweglichkeit des Schultergelenkes verbessert werden kann.“ Zudem kann die Funktion an einem Gelenk durch freie Muskeltransplantationen z.B. vom Rücken oder vom Oberschenkel mit Anschluss an lokale Nerven und Blutgefäße wiederhergestellt werden.
Nerventransplantation
Bei ausgedehnten Verletzungen mit großem Gewebeverlust werden zur Überbrückung des geschädigten Nervenstücks ein oder mehrere Nerventransplantate eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine Eigengewebeverpflanzung, bei der dem Patienten Nervengewebe aus Unterschenkel oder Unterarm entnommen wird. Da es sich um körpereigenes Gewebe handelt, kommt es nach der Transplantation zu keiner Abstoßungsreaktion des Körpers gegen das Transplantat. „Da Patienten mit Nervenverletzungen oft jahrelang betreut werden müssen, ist es sinnvoll, dass die Versorgung in einem großen Behandlungszentrum erfolgt, wo sowohl die akute Nervenrekonstruktion als auch eine eventuell später notwendige Nerventransplantation sowie die bereits erwähnten Muskelersatzplastiken durchgeführt werden können. Mit einer begleitenden, gezielt neurologisch ausgerichteten physio- und ergotherapeutischen Behandlung werden die Regeneration und Wiedererlangung von verloren gegangenen Funktionen unter anderem auch auf der Hirnrinde beschleunigt und im Ergebnis verbessert“, betont Prof. Schaller.
Pressekontakt:
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Berlin, den 27.08.2010
Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) wird ausgezeichnet
Senatorin Katrin Lompscher würdigt Engagement für Organspende
Zum ersten Mal zeichnet die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz am 27.08.2010 gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ein Berliner Krankenhaus für den Einsatz bei der Organspende aus. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unfallkrankenhauses Berlin haben sich in besonderem Maße dafür eingesetzt, Organspenden zu ermöglichen“, sagte Senatorin Katrin Lompscher.
Ausschlaggebend für die Ehrung sind Kriterien wie die umfassende Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die systematische Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende. „Wir betrachten unser Engagement für die Organspende als selbstverständlichen Bestandteil unserer Verantwortung für Patienten und die Gesellschaft“, erklärte Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des ukb.
In Deutschland stehen cirka 12.000 Patienten auf der Warteliste für ein neues Organ. Im Jahr 2009 konnten 4.709 Transplantationen durchgeführt werden. Dennoch sterben jedes Jahr etwa 1.000 Menschen, weil nicht rechtzeitig ein neues Organ für sie zur Verfügung stand. Obwohl laut Umfragen fast 80 Prozent der Bundesbürger die Organspende befürworten, besitzen nur 17 Prozent einen Organspendeausweis. „Jeder sollte eine eigene informierte Entscheidung zur Organspende treffen“, betonte Senatorin Lompscher. „Es ist nicht einfach, über den eigenen Tod nachzudenken. Aber die Bereitschaft zur Organspende ist eine menschliche Geste, die Leben schenkt.“
Mit 44 realisierten Organspenden und 133 gespendeten Organen im ersten Halbjahr 2010 (2009: 30 Organspender und 80 gespendete Organe) konnte Berlin sein Vorjahresergebnis deutlich steigern. „Diesen Erfolg verdanken wir der engen Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern, den lokalen Transplantationszentren und der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz“, sagte Dr. med. Claus Wesslau.
Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, medizinischen Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die Mitarbeiter der DSO-Region Nord-Ost, zu der Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gehören, betreuen insgesamt 116 Krankenhäuser, davon 39 in Berlin.
Ansprechpartner:
Alexandra Hesse, Leiterin Krankenhaus-Kommunikation
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 677 328-9420, Fax: +49 (69) 677 328-9409, E-Mail: kh-info@dso.de
Dr.med. Claus Wesslau, Geschäftsführender Arzt der DSO-Region Nord-Ost
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Saatwinkler Damm 11-12, 13627 BerlinTel.: +49 (69) 677 328-2001, Fax: +49 (69) 677 328-2099, E-Mail: nord-ost@dso.de
Dr. Marie-Luise Dittmar, Pressesprecherin
Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
Brückenstraße 6, 10179 Berlin
Tel.: +49 (30) 9025-2153, Fax: +49 (30) 9025-2501, E-Mail: pressestelle@senguv.berlin.de
Esther K. Heyer, Pressesprecherin
Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)
Warener Straße 7, 12683 Berlin
Tel.: +49 (30) 5681-4040, Fax: +49 (30) 5681-4043, E-Mail: esther.heyer@ukb.de
25.08.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
BG Unfallklinik erhält Qualitätssiegel nach IQMP-Reha
Nach intensiver Vorbereitung und engagiertem Einsatz aller Mitarbeiter der Rehabilitation hat die BG Unfallklinik Frankfurt am Main die Erst-Zertifizierung ihres Qualitätsmanagementsystems nach IQMP-Reha erreicht und wurde mit dem Qualitätssiegel „Exzellente Qualität der Rehabilitation - EQR“ vom unabhängigen „Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen“ (IQMG) ausgezeichnet.
Auf die eintägige Zertifizierung der Auditoren der Zertifizierungsgesellschaft DIOcert GmbH waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha-Abteilung der BGU Frankfurt am Main gut vorbereitet und alle standen ehrgeizig hinter dem Ziel, die Prüfung bestens zu meistern. Die intensive Arbeit in allen Bereichen der Rehabilitation hat sichgelohnt. IQMP-Reha ist ein reha-spezifisches Instrument zur Darstellung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsmanagements in der Rehabilitation. Dazu wurden alle Abläufe in den Rehabilitations-Abteilungen offen gelegt. In der Folge können Behandlungsprozesse im Sinne der Patientenorientierung und -sicherheit effizienter gestaltet werden.
Das Zertifikat ist bis Oktober 2012 für alle stationären Einrichtungen unabhängig vom Träger Pflicht. Die BG Unfallklinik Frankfurt am Main wurde als erste BG Klinik mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Krötz
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Berlin, den 16.08.2010
Kooperation zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin und dem Unfallkrankenhaus Berlin zur Versorgung brandverletzter Soldaten
Der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt
Dr. Kurt-Bernhard Nakath, und die Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin, Professor Dr. med. Axel Ekkernkamp und Professor Dr.-Ing. Ernst Haider, unterzeichnen am Donnerstag, den 19. August 2010 im Unfallkrankenhaus Berlin einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Behandlung brandverletzter Soldaten.
Hinweise für die Medien:
Medienvertreter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.
Termin: 19. August 2010, Eintreffen der Medienvertreter bis 10.45 Uhr
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin, Warener Str. 7, 12683 Berlin,
Liegendkrankenanfahrthalle
Kontakt: Frau Esther K. Heyer
Tel.: 030/ 5681 - 4040
Fax: 030/ 5681 - 4043
E-Mail: esther.heyer@ukb.de
Anmeldung: telefonisch, per Fax oder E-Mail bis 18. August 2010, 12:00 Uhr
24.06.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt am Main
Wartezeiten angenehm überbrücken
BG Sprechstunde setzt runde 10cm große Patienten-Pager ein.
Wartezeiten gehören in so gut wie allen Praxen und in Krankenhäusern zum Alltag. Patienten und Patientinnen der BG-Sprechstunde an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main können diese Wartezeit ab sofort, zum Beispiel mit einem Aufenthalt im Klinik-Cafe, überbrücken.
Mitte Juni führte die Abteilung den so genannten Patienten-Pager, auch Patientenruf genannt, ein.
Dieser Patientenruf mit einer Reichweite von 1000 Metern erlaubt es dem Patienten, sich im Umfeld des Warteraums, wie etwa dem Klinik-Cafe oder dem Klinikgarten aufzuhalten.
„Dazu erhalten die Patienten einen nummerierten Patienten-Pager von uns. Ist der Patient bald an der Reihe, drückt einer von uns die Nummer des Patientenrufs an der Sendestation“, erklärt Suzanne Sichert, Mitarbeiterin der Abteilung BG-Sprechstunde. Der Pager meldet sich dann mittels UKW-Funk, indem er leuchtet und vibriert bei dem angewählten Patienten. Die Pager-Lösung ist anmeldefrei und kostenlos für den Empfänger und den Sender. Mit ca. 10 cm Durchmesser ist er kompakt und passt auch gut in kleine Taschen. „Wir raten den Patienten den Pager im Auge zu behalten, denn nicht jeder spürt die Vibration in der Tasche“, ergänzt Sichert.
Die insgesamt 10 Pager sind mit Akkus betrieben die jeweils ca. 8 Stunden durchhalten, bevor Sie wieder an die Ladestation müssen.
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU)
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Rita Krötz
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19.05.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
BG Unfallklinik macht digitale Röntgenbilder
Seit Anfang des Jahres werden in der radiologischen Abteilung der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BGU) sämtliche Röntgenuntersuchungen digital durchgeführt. Kürzere Wartezeiten für die Patienten und geringere Kosten für die Klinik sind nur zwei der zahlreichen positiven Effekte dieser Umstellung.
In einem Zeitraum von zwei Jahren hat die BG Unfallklinik Tübingen ihre Abteilung für radiologische Diagnostik auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Kosten des Gesamtprojekts belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro. Mit den notwendigen Umbaumaßnahmen wurde im Jahr 2008 begonnen. Im selben Jahr wurden neue digitale Röntgengeräte angeschafft und die soft- und hardwaretechnischen Voraussetzungen im Bereich der Computertechnologie bereitgestellt. Die ersten digitalen Röntgenaufnahmen in der BGU wurden im Herbst 2009 gemacht.
„Digitale Röntgenbilder werden, wie herkömmliche Röntgenaufnahmen auch, mittels Röntgenstrahlung hergestellt. Die Strahlen treffen jedoch nicht mehr auf eine Filmfolie, sondern auf eine spezielle Röntgenspeicherfolie, deren Bilder ausgelesen und gespeichert werden“, erklärt Prof. Kuno Weise, Ärztlicher Direktor der BGU und ordentlicher Professor für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. „Von der EDV-basierten Anforderung der Bilder, über die digitale Aufnahmetechnik und die anschließende ärztliche Befundung mittels computerbasierter Spracherkennung bis hin zur Archivierung der Aufnahmen ist der gesamte Ablauf unserer Radiologie digitalisiert.“
Für die Patienten
Die Patienten der BGU profitieren in vielfältiger Art von der neuen Röntgentechnik. „Dank der digitalen Aufnahmetechnik ist in bestimmten Fällen eine differenziertere Befundung der Bilder möglich, da wir an den Workstations einzelne Areale der Aufnahmen je nach medizinischer Fragestellung entsprechend nachbearbeiten können“, erklärt Prof. Claus D. Claussen, Chefarzt der Abteilung für Radiologische Diagnostik der BGU und Ärztlicher Direktor der Radiologischen Klinik am Universitätsklinikum Tübingen. „Dies ist mit der konventionellen Röntgentechnik bisher so nicht möglich gewesen.“ Durch die digitale Nachbearbeitung kommt es auch seltener zu belichtungstechnisch bedingten Wiederholungsaufnahmen. Leonie Wellhäusser, leitende Radiologie-Assistentin der BGU, erläutert: „Dies bedeutet eine geringere Strahlenbelastung für den Patienten sowie eine Beschleunigung des Behandlungsablaufs. Wartezeiten wegen nicht sofort verfügbarer Röntgentüten mit älteren Aufnahmen entfallen zukünftig vollständig.“ Ein weiterer Vorteil für die Patienten ist die technische Anbindung der BGU Radiologie an das Universitätsklinikum Tübingen. „Mittels sogenannter Teleradiologie können wir digitale Röntgenaufnahmen mit dem Universitätsklinikum austauschen. Hierdurch wird der Behandlungsablauf wesentlich unterstützt und Mehrfachaufnahmen vermieden“, erklärt Prof. Claussen.
Röntgenbilder jederzeit verfügbar
Die neuen digitalen Röntgenaufnahmen der BGU sind jederzeit verfügbar und können zeitgleich von mehreren Ärzten parallel an unterschiedlichen Stellen der Klinik an den Monitoren des zentralen EDV-Systems betrachtet werden. „Die Röntgenbilder sind dank der digitalen Archivierung in unserem Computersystem rund um die Uhr abrufbar. Suche und Transport von Röntgenaufnahmen entfallen komplett. Die Mediziner können die Bilder an jedem Bildschirm unseres Klinik-EDV-Systems betrachten“, erklärt Leonie Wellhäusser. „Die zeitaufwendige Archivierung und Verwaltung der Röntgenbilder, wie wir sie bisher vornehmen mussten, entfällt bei den neuen digitalen Aufnahmen vollständig.“ Durch die Digitalisierung der Radiologie erwartet die BGU jährliche Einsparungen bei Röntgenfilm-und Entwicklungskosten von rund 130.000 €. Pro Jahr werden in der BGU ca. 100.000 Röntgenaufnahmen angefertigt.
Digitales Krankenhaus
Die digitale Radiologie der BGU wird mit dem Radiologie-Informations-System (RIS) der Krankenhaussoftware „Orbis“ der Firma Agfa HealthCare betrieben. Zur elektronischen Archivierung der Röntgenaufnahmen wird das Picture Archiving and Communication System (PACS) „Impax“, ebenfalls von Agfa, verwendet. „Aus Sicht der elektronischen Informations-Technologie (IT) ist die Umstellung auf das digitale Röntgen ein weiterer wichtiger Schritt zur vollständigen digitalen Abbildung unserer Behandlungs- und Organisationsabläufe“, erklärt Gottfried Schanz, Leiter der IT-Abteilung der BGU und einer der Koordinatoren des Großprojekts zur Umstellung auf die digitale Röntgentechnik. „Unser Fernziel ist die vollständige digitale Patientenakte und die optimale IT-technische Unterstützung sämtlicher hierfür geeigneter Prozesse im Krankenhaus.“ Weitere Meilensteine auf dem Weg dorthin sind u. a. der weitere Ausbau der Teleradiologie mit kooperierenden Gesundheitseinrichtungen sowie die Ausstattung sämtlicher Pflegestationen der BGU mit Wlan-Empfang. Schanz: „In naher Zukunft können Ärzte und Pflegepersonal der BGU am Patientenbett schnurlos auf unser computerbasiertes Krankenhaus-Informations-System und alle darin enthaltenen Daten zugreifen.“
Sicherheit wird groß geschrieben
„Um eine hohe Ausfallsicherheit der Computersysteme zu gewährleisten, betreiben wir in der BGU zwei räumlich voneinander getrennte Rechenzentren“, erklärt Uwe Failenschmid, stellvertretender IT-Leiter der BGU. „Beide Systeme werden laufend gespiegelt. Sollte ein System ausfallen, übernimmt das andere alle wichtigen Funktionen. Somit kann reibungslos weitergearbeitet werden.“
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Berlin, den 28.04.2010
Unfallkrankenhaus Berlin öffnet zweites Gästehaus
Steigende Nachfrage nach Hotel- und Serviceleistungen - Künftig können mehr Patienten und Besucher im Vier-Sterne-Standard auf Klinikgelände wohnen
Am 4. Mai erfolgt die Schlüsselübergabe für ein zweites Patientenhotel auf dem Gelände des Unfallkrankenhauses Berlin. Aufgrund der großen Nachfrage nach Serviceangeboten erweitert die Klinik ihre Hotelkapazitäten. Die Umsetzung des neuen Konzeptes übernimmt die Ahr Service GmbH aus Oberhausen.
Bereits seit 2007 bietet das ukb ambulanten Patienten, Angehörigen von stationären Patienten und Besuchern die Möglichkeit, in 15 Zimmern mit 25 Betten in einem separaten Gästehaus zu übernachten. Dieses Angebot wird vor allem von Patienten nach schwersten Handverletzungen, Patienten der Schmerztherapie und von Patienten der Berufsgenossenschaftlichen Schulterrehabilitation genutzt. Mit einer Auslastung von über 80 Prozent reichten diese Kapazitäten nicht mehr aus. „ Um weitere Grundlagen für den Ausbau unseres medizinisch-therapeutischen Angebots zu schaffen und dem vermehrten Aufkommen semi-stationärer Patienten zu entsprechen, haben wir uns für ein weiteres Gästehaus entschieden, das den Hotelcharakter noch stärker abbildet“, sagt Geschäftsführer, Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp.
Franz-Josef Richter, Prokurist der Ahr Service GmbH, ergänzt: „Kernaufgabe von Krankenhäusern und Kliniken ist es, Patienten medizinisch und pflegerisch zu versorgen. Weil sie dabei die Menschen meist über einen längeren Zeitraum auch beherbergen, können sie mit hotelähnlichen Serviceleistungen nicht nur die Zufriedenheit ihrer Klientel erhöhen, sondern auch interne Prozesse verbessern. Beides sind Voraussetzungen, um die Wettbewerbsfähigkeit im Gesundheitsmarkt zu steigern.“
Da die hochwertige Gestaltung des ersten Gästehauses ein wichtiger Faktor für die Patientenzufriedenheit war, stellte das ukb auch bei der Erweiterung hohe Qualitätsanforderungen. So verfügt das neue „Hotel“ über einen Standard, der insbesondere bei der Zimmergestaltung im Vier-Sterne-Superior Bereich liegt. Die historische Bausubstanz auf dem Klinikgelände spiegelt sich auch in der Gesamtanmutung des neuen Gästehauses wider: Konsequent wurde die Idee der „Stadtvilla“ aufgenommen und umgesetzt. Die 17 Zimmer mit einer Deckenhöhe von fast vier Metern können sowohl als EZ als auch DZ genutzt werden, wobei den Patienten die Zimmer stets zur Einzelnutzung überlassen werden. Zwei davon sind besonders großzügig und behindertengerecht ausgelegt. Bei der Innenarchitektur wurde ein besonderer Wert auf hochwertige Materialien, ein elegantes und warmes Farbkonzept und helle, Licht durchflutete Räume gelegt. Auch die moderne technische Ausstattung mit Flat-TV und Internetzugang sowie die Design-Badezimmer vermitteln den Gästen das Gefühl, in einem hochwertigen Hotel und nicht in einem Krankenhaus zu sein.
Die Ahr Service GmbH zeichnet sich für Planung, Umsetzung und den Betrieb verantwortlich, der mit der offiziellen „Schlüsselübergabe“ am 4. Mai beginnt. Von besonderem Vorteil ist auch hier die Kooperation mit der Lindner Hotel-Gruppe aus Düsseldorf. Die innenarchitektonische Gesamtgestaltung stammt vom Planungsbüro Objekt ID aus Kamen. Die Verpflegung ist in Vollpension möglich und wird durch das ebenfalls von Ahr betriebene Besucherrestaurant im Lichthof des ukb realisiert.
Berlin, den 19.04.2010
Transparent, valide und aussagekräftig
Online-Start für die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)Die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken (VBGK) veröffentlichen zukünftig regelmäßig umfangreiche Informationen über die Behandlungsqualität in Deutschlands Unfallkrankenhäusern im Internet.
Dazu haben die BG-Kliniken sich im Rahmen der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) mit dreizehn führenden kommunalen, konfessionellen und privaten Krankenhausträgern und mehreren Universitätsklinken aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen, um gemeinsam für eine kontinuierliche Verbesserung und Sicherung bester Qualität in der Medizin zu sorgen.
Die aktuell 122 Mitglieder von IQM mit jährlich rund 1,7 Mio. stationären und über 4 Mio. ambulanten Patienten setzen bei Transparenz und Aussagekraft ihres Qualitätsmanagements neue Maßstäbe. Sie erfüllen nicht nur den gesetzlich geforderten Mindeststandard, sondern gehen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit deutlich darüber hinaus. „Krankenhausleistungen werden durch IQM qualitativ vergleichbar – die Initiative bietet Patienten, Angehörigen und einweisenden Ärzten valide und aussagekräftige Informationen über die tatsächliche Qualität medizinischer Behandlung in ihrer Nähe", so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Mitbegründer von IQM und Geschäftsführer des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Berlin.
Die Qualitätsergebnisse basieren auf der Messung von Routinedaten mittels relevanter Qualitätsindikatoren, sind daher überprüfbar und bleiben manipulationssicher. Sie beinhalten sämtliche behandelten Fälle und weisen Sterblichkeits- und Komplikationsraten ebenso aus wie für die Beurteilung relevante Mengeninformationen und Behandlungstechniken.
Neben der Qualitätsmessung und deren zeitnaher Veröffentlichung ist für die Mitglieder von IQM das aktive Qualitätsmanagement durch sogenannte Peer Reviews verbindlich. Dabei werden im Rahmen systematischer Begehungen vor Ort Abläufe durch interne und externe Fachkräfte überprüft, um im kollegialen Austausch eine kontinuierliche Verbesserung von Behandlungsergebnissen zu erzielen. Axel Ekkernkamp: „IQM wird perspektivisch über die transparente Qualitätsmessung hinaus wichtige Impulse für die Qualitätssicherung der Medizin in deutschen Krankenhäusern und im ambulanten Sektor setzen."
Die Bundesärztekammer und die Ärztekammer Berlin unterstützen Deutschlands erste trägerübergreifende Initiative klinischer Qualitätssicherung im Rahmen von extern begleiteten Peer Reviews als Kooperationspartner.
Die aktuellen Qualitätsdaten aller IQM-Kliniken finden sich ab dem 19.04.2010 auf der Website: www.initiative-qualitaetsmedizin.de
IQM ist ein Zusammenschluss aus vierzehn führenden Krankenhausträgern: Die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken, die HELIOS Kliniken GmbH, die Johanniter GmbH Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH, die SRH Kliniken GmbH, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der TU Dresden und das Universitätsspital Basel gründeten im Jahre 2008 die Initiative. Die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Damp Holding AG, die Gesundheit Nordhessen Holding AG, die Klinikum Saarbrücken gGmbH, die Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH und die Ludwig-Maximilians-Universität München sind 2009 als weitere Mitglieder dazugekommen.
IQM ist für jeden Klinikträger offen, damit möglichst viele Patienten von Qualitätsmedizin profitieren können.
01.03.2010 Pressemitteilung Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Ergotherapie im neuen Therapiezentrum der BGU
Zum Jahreswechsel hat die Abteilung für Ergotherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BGU) ihre neuen Räume im Therapiezentrum der Klinik in Betrieb genommen. Am neuen Standort werden die arbeitsplatzspezifischen Trainingsmöglichkeiten für Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung weiter ausgebaut.
„Hell, freundlich und funktionell sehr gut ausgestattet“, so beschreibt Ulrike Römer, leitende Ergotherapeutin der BGU, ihre neue Arbeitsstätte. Auf rund 600 qm behandeln Ulrike Römer und ihre 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Patienten der Unfallchirurgie, der Hand- und Plastischen Chirurgie sowie der Abteilung für Querschnittgelähmte. In drei der insgesamt zwölf neuen Therapieräume wird im Rahmen der Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung (BGSW) arbeitsplatzbezogenes Training für Rehabilitationspatienten der gesetzlichen Unfallversicherung durchgeführt. „Mit unserem neuen Über-Kopf-Arbeitsplatz können wir viele der im Berufsalltag vorkommenden Über-Kopf-Situationen realistisch simulieren“, erklärt Ulrike Römer. An einer so genannten Geschicklichkeitswand können u. a. feinmechanische Tätigkeiten realitätsnah geübt werden. Ein Schwerlastregal, ausgelegt für die Aufnahme großer Gewichte, ermöglicht die Simulation von Lager- und Logistiktätigkeiten. An drei speziell bestückten Wänden werden die Patienten zukünftig Elektro-, Maler- und Fließarbeiten trainieren können.
In den Schauvitrinen am Eingang der Abteilung ist eine kleine Auswahl der therapeutischen Spezialschienen zu sehen, die die Ergotherapeuten der BGU für Patienten mit Handverletzungen individuell anfertigen. Ebenso werden hier Hilfsmittel für Patienten mit einer hohen Querschnittlähmung hergestellt, bei denen die Greiffunktion der Hand eingeschränkt ist. „Mit speziellen Griffen und Halterungen, z.B. für den Rasierapparat oder den Telefonhörer, kann der hoch querschnittgelähmte Patient diese Apparate trotz seiner Behinderung weiterhin selbständig bedienen“, erläutert Ulrike Römer.
Drei Therapieräume sind für Einzelbehandlungen konzipiert. „Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber über unserer bisherigen Situation“, sagt Ulrike Römer. „Patienten, mit denen wir Computer- oder Hirnleistungstraining machen, wissen die Ruhe in der Einzelbehandlung sehr zu schätzen.“ Die Einzelbehandlungsräume werden auch zur Befunderhebung und zur Spiegeltherapie bei Patienten genutzt, die z.B. nach dem unfallbedingten Verlust eines Armes oder Beines unter so genannten Phantomschmerzen leiden.
Neben den Einzelbehandlungsräumen verfügt die Abteilung auch über großzügige Räume zur Gruppenbehandlung, ein Übungsbad und eine höhenverstellbare Übungsküche. „Der neue Herd unserer Übungsküche befindet sich für einen Rollstuhlfahrer auf Brusthöhe. Dass sich die Tür des Backofens zur Seite öffnen lässt, ist sehr wichtig für das gefahrenfreie Arbeiten mit heißen Backgut vom Rollstuhl aus“, demonstriert Ulrike Römer. Direkt unterhalb des Herds wurde eine ausziehbare Platte zum Abstellen von heißem Kochgut installiert. Römer: „Dies ist eine große Erleichterung für einen Rollstuhlfahrer, der seine Hände nicht nur zum Halten und Tragen, sondern auch zum Manövrieren seines Rollstuhls benötigt.“
Mit dem Einzug der Abteilung für Ergotherapie in das neue Therapiezentrum der BGU wurde das Konzept der räumlichen Bündelung aller physio- und ergotherapeutischen Angebote der Klinik termingerecht umgesetzt. Der Trainingsgerätepark des medizinischen Aufbautrainings und das Bewegungsbad der Klinik wurden ebenfalls in das neue Raumkonzept integriert. Das therapeutische Leistungsangebot im stationären Bereich richtet sich an alle Patienten der BGU. Die ambulanten Therapieangebote sind vorwiegend für Patienten der gesetzlichen Unfallversicherung konzipiert. In der Abteilung für Ergotherapie der BGU werden pro Jahr rund 25 000 Behandlungen durchgeführt.
Pressekontakt:
Sven Sender
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Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik
Schnarrenbergstr. 95
72076 Tübingen
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Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (KUV)
Friedrichstraße 15210117 Berlin
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Fax: 030 / 330960222
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